FUERTEVENTURA - MEINE 12 HIGHLIGHTS AUF DER KANARENINSEL

Schroffe Vulkane, Traumstrände, idyllische Dörfer und viel Natur charakterisieren Fuerteventura, die zweitgrößte Kanareninsel.

 

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FUERTEVENTURA - MEINE 12 HIGHLIGHTS AUF DER KANARENINSEL

Playa Moro auf Fuerteventura
Traumstrand bei Corralejo - ©KHLLIFESTYLE
 

FRÜHLING IM SPÄTHERBST

Nach vierjähriger Abstinenz war es wieder einmal Zeit für eine Reise auf die Kanareninsel Fuerteventura. Der Spätherbst bzw. Winter ist für mich die ideale Zeit für die Kanaren. Angenehme Temperaturen – Du kannst den gesamten Tag an der frischen Luft verbringen und noch im Atlantik baden. Mein persönlicher Kraftort auf Fuerteventura ist der berühmte Naturpark in Corralejo, mit den wunderbaren Dünen und unvergleichlichen Ausblicken auf die Nachbarinseln Lobos und Lanzarote. Beim Anblick dieses Küstenstreifens mit dem türkisfarbenen Meer bekomme ich regelrechte Glücksgefühle.

Dünen von Corralejo, Fuerteventura
Glücklich am Kraftort - ©KHLLIFESTYLE
 

FARBENSPIELE

Es ist wenig bekannt, dass „Fuerte“ die älteste Kanareninsel und bereits vor 20 Millionen Jahren förmlich aus dem Meer aufgestiegen ist. Entsprechend bizarr ist die karge Hügellandschaft, deren Farben sich im Lauf des Tages auf faszinierende Weise ändern.  Nach Teneriffa ist Fuerteventura mit 1.660 Quadratkilometern die zweitgrößte Kanarische Insel, wobei sie mit knapp 120.000 Einwohnern sehr dünn besiedelt ist. 

Bizarre Landschaft auf Fuerteventura
Bizarre Landschaft auf Fuerteventura - ©KHLLIFESTYLE
 

Schon Alexander von Humboldt war auf seinen Reisen vom „besonderen Licht Fuerteventuras“ begeistert. Zum Sonnenuntergang kann man eine regelrechte Lichter-Show mit ständig sich ändernden Farben bewundern, einfach magisch! Fuerteventura verfügt über Sandstrände von insgesamt 150 Kilometern Länge, einige davon zählen zu den schönsten in Europa. Bemerkenswert sind auch die vielen endemischen Pflanzen und über 1.000 Flechtenarten, ganz so karg ist die Insel also gar nicht. 

Sonnenuntergang auf Fuerteventura
Farbenrausch - ©Patronato de Turismo de Fuerteventura
 

Folgend stelle ich Euch meine 12 persönlichen Lieblingsorte auf „Fuerte“ vor. 

1)    DER NATURPARK VON CORRALEJO

Diesen magischen Ort habe ich bereits erwähnt. Wenn Du vom Flughafen über die Küstenstraße in Richtung Norden fährst, tauchen die hellen Dünen nach ca. 20 Minuten auf. Surfer finden hier ihr Paradies, aber nicht nur die. An vielen Abschnitten im „Parque Natural“ kannst Du wunderbar schwimmen – ich empfehle Badeschuhe, da der feine Sandstrand hier und da von felsigen Abschnitten unterbrochen wird. Die Eroberung der hohen Dünen ist ein gutes Beintraining, das mit unvergleichlichen Ausblicken auf den Atlantik sowie die Inseln Lobos und Lanzarote belohnt wird. Eine Strandwanderung ist hier schon beinahe ein meditatives Erlebnis, vor Jahren habe ich hier mal Yoga am Strand praktiziert.

Strand bei Corralejo auf Fuerteventura
Ganz allein am Strand - ©KHLLIFESTYLE
 
Yoga am Strand auf Fuerteventura
Namasté - ist schon ein Weilchen her... - ©KHLLIFESTYLE
 

2)    LAJARES – EIN RICHTIG COOLES DORF

Auf Lajares mit seinem bunten Völkergemisch trifft die Bezeichnung „hip“ durchaus zu. Obwohl der Strand 8 km entfernt ist, gilt Lajares als Hochburg für Surfer. Hier hat sich eine alternative Szene mit Lebenskünstlern und solchen, die es werden wollen, etabliert. Entsprechend bunt sind all die Cafés, Läden und Restaurants. Alles ohne großen Touri-Trubel, herrlich. Ich habe mir in der „La Paneteca“ ein kleines Lunch gegönnt, hier gibt es vermutlich das beste Brot auf der Insel, Vieles in Bio-Qualität. Direkt gegenüber befinder sich das „El Goloso“ mit sündhaft leckerem Kuchen und einer netten Dachterrasse. Sehenswürdigkeiten in dem Sinn suchst Du in Lajares jedoch vergeblich. 

Lajares, Fuerteventura
Cooles Monument in Lajares - ©KHLLIFESTYLE
 

3)    VULKAN CALDERÓN HONDO

Mit diesem Berg verbinden mich einige Erinnerungen. Er liegt nur wenige Kilometer von Lajares entfernt, aber Google Maps hat mir nicht verraten, wo ich den Leihwagen parken und den Rest zu Fuß bewältigen soll. So fuhr ich an dem Vulkan vorbei und fand mich auf einem Mal im Küstenkaff Majanicho wieder. Der Ausblick auf den Atlantik und die Nachbarinseln war wieder einmal grandios. Anstatt jedoch spätestens hier umzukehren fuhr ich auf der Schotterstraße weiter und machte mir ernsthaft Sorgen um die Reifen meines Leihwagens. Der hielt jedoch durch, und die Fahrt endete im Hafen von Corralejo. Da es schon ziemlich spät war, änderte ich meinen Plan und fuhr zum Sonnenuntergang ins Örtchen El Cotillo, was sich als sehr gute Idee herausstellte. Dazu aber später mehr.

El Cotillo, Fuerteventura
Plan geändert - Promenade in El Cotillo - ©KHLLIFESTYLE
 

Zurück zum Vulkan – es ist ganz einfach, Du biegst am Fußballplatz auf der Hauptstraße in Lajares rechts ab, und kurz nach einigen nicht zu übersehenden Bars auf der linken Seite musst Du Dein Auto abstellen (eine Infotafel weist darauf hin). Die Wanderung zum Krater beginnt gemächlich auf einer flachen Strecke, bevor es dann ziemlich steil wird. Irgendwann fand ich mich auf einem schmalen, durch kleine Steine sehr rutschigen Weg wieder. Dummerweise hatte ich einen der Hauptpfade verlassen. Anstatt abzubrechen setzte ich meinen Weg fort, bis es wirklich zu rutschig wurde. Hinzu kam der Wind, der nicht gerade förderlich für das Gleichgewicht war. Um es kurz zu machen: Ich krabbelte förmlich einen Teil des 278 m hohen Vulkans herunter, um meinen Aufstieg dann auf dem breiten Pfad, der später jedoch immer enger wird, fortzusetzen. Dieser Berg und ich – wir werden wohl nicht mehr die besten Freunde. Aber: Der Aufstieg lohnt sich! Der Blick in den gigantischen Krater und auf die Umgebung ist atemberaubend. Tipp: Nimm Sonnenschutz und Proviant mit, ggf. auch eine leichte Jacke an kühlen Tagen. Dann wird die Besteigung zum echten Erlebnis.

Calderón Hondo, Fuerteventura
Auf zum Vulkan - ©KHLLIFESTYLE
 

4)    MAGISCHER SONNENUNTERGANG IN EL COTILLO

Diesen malerischen Ort an der Nordwestküste Fuerteventuras habe ich ja bereits erwähnt. Von Corralejo aus bist Du in gut 20 Minuten hier. Mein Tipp: El Cotillo hat einen der schönsten Sonnenuntergänge auf der Insel! Bummele vorher durch den Ort bzw. auf der Uferpromenade, bestaune die coolen Wandmalereien. Einige Restaurants wie z. B. das „La Vaca Azul“ laden zum Verweilen auf Terrassen ein. Ein älterer Mann setzt sich auf einen Felsen am Meer und beginnt zu malen, während die Sonne langsam im Meer versinkt. Gitarrenklänge erfüllen die Luft, eine junge Frau singt „What a wonderful World.“ Das perfekte Ambiente, um nur den Augenblick zu genießen, den Wellen zu lauschen und alle Probleme dieser Welt zu vergessen. Magische Momente! Dass ich anschließend über 30 Minuten meinen Leihwagen im Ort gesucht habe, bleibt unter uns – ok?

El Cotillo, Fuerteventura
Alles so blau in El Cotillo - ©KHLLIFESTYLE
 
El Cotillo, Fuerteventura
Magische Stimmung am frühen Abend - ©KHLLIFESTYLE
 

5)    BETANCURIA – WAS FÜR EIN HÜBSCHER ORT

Man mag es kaum glauben, Betancuria war mal die Hauptstadt von Fuerteventura. Das ist allerdings schon ein Weilchen her, genau gesagt war sie es von 1404 bis 1834. Heute leben nicht einmal 1.000 Menschen in dem beschaulichen Bergdorf, das Du Dir unbedingt anschauen solltest. Es ist sowohl vom Norden als auch vom Süden Fuerteventuras gut mit dem Leihwagen erreichbar. Neben dem Kirchlein Santa Maria de Betancuria besticht der Ort durch seine Gassen mit zahlreichen hübschen Cafés und Restaurants. Den Schlüssel für die öffentliche Toilette musste ich mir im Souvenirshop abholen, was mich zum Kauf einer Aloe-Vera-Lotion verleitet hat. Ganz wichtig: In Betancuria gibt es nicht eine einzige Tankstelle. Tanken kannst Du entweder in Antigua oder In Tuineje. Beide Orte sind gut 15 Autominuten von Betancuria entfernt.

Betancuria, Fuerteventura
Hübsch, die von Palmen umrahmte Kirche - ©KHLLIFESTYLE
 
Ortseinfahrt Betancuria, Fuerteventura
Die originellen Ortseinfahrten gefallen mir - ©KHLLIFESTYLE
 

6)    MIRADOR MORRO VELOSA

Auf dem Weg von Antigua nach Betancuria kommst Du automatisch am Aussichtspunkt Morro Velosa vorbei, einem der schönsten auf Fuerteventura. Streng genommen sind es zwei sogenannte „Miradores“, die sich beide lohnen. Auf der gut ausgebauten Serpentinenstraße siehst Du schon von weitem ein kleines Gebäude auf einem 650 m hohen Gipfel. Leider war das Haus mit Café und Panoramafenstern geschlossen, aber die Auffahrt lohnt sich wegen der eindrucksvollen Aussicht auf die Bergwelt auf jeden Fall. Kurz danach kommst Du an zwei Statuen vorbei. Auch von hier lohnt sich der Blick, bei klarem Wetter erkennst Du sogar die Dünen von Corralejo.

Morro Velosa, Fuerteventura
Fotostopp unterhalb vom Morro Velosa - ©KHLLIFESTYLE
 
Morro Velosa, Fuerteventura
Kunst in bizarrer Landschaft am Morro Velosa - ©KHLLIFESTYLE
 

7)    BARRANCO RIO PALMAS

Gerade mal 200 Einwohner zählt die in einem fruchtbaren Barranco gelegene Gemeinde Vega de la Palma. Auffallend sind die vielen Kanarischen Dattelpalmen und Tamarisken. An diesem Sonntag klang sakraler Gesang aus der Ermita de Nuestra Señora de la Peña. Direkt neben dem Kirchlein befindet sich ein kleines Restaurant in einem hübschen Gebäude – ein netter Stopp für eine Kaffeepause.

Vega de la Palma, Fuerteventura
Dorfidylle in Vega de la Palma - ©KHLLIFESTYLE
 

Gut einen Kilometer entfernt kannst Du auf der Hauptstraße rechts abbiegen und zum Barranco de las Peñitas fahren. Hier finden die vielen Kanarischen Dattelpalmen ausreichend Grundwasser, um üppig zu gedehien – eher eine Seltenheit auf der ansonsten ziemlich trockenen Insel Fuerteventura. Spektakulär ist die enge Schlucht mit steil aufragenden Felswänden und Wasserbecken – sehenswert! Kein Wunder, dass diese Gegend Schauplatz zahlreicher Filme wie z. B. „Exodus“ war.

Barranco auf Fuerteventura
Glücksmomente im Barranco - ©KHLLIFESTYLE
 

8)    MIRADOR RISCO DE LAS PEÑAS

Diesen Aussichtspunkt auf dem Weg von Betancuria nach Pájara kannst Du nicht verfehlen. Ein Fotostopp lohnt sich hier auf jeden Fall. Die Aussichten über den Barranco de Rio Palmas bis hin zum Atlantik sind spektakulär. Mit etwas Glück erspähst Du eindrucksvolle Greifvögel. Auf der Serpentinenstraße siehst Du immer wieder wilde Ziegen, Fuerteventura wurde früher „Isla de las Cabras“, die Insel der Ziegen genannt. Beeindruckt haben mich auch die RadfahrerInnen, die sich die Straße hinaufquälen. Immer wieder ragen Palmen aus den schroffen Bergen. Ganz unten im Tal sehe ich einsame Gehöfte – wohnen da wirklich Menschen? Es soll ja Bewohner von Fuerteventura geben, die noch nie das Meer gesehen haben. 

Radfahrer auf Fuerteventura
Radfahrer kurz vor dem Aussichtspunkt - ©KHLLIFESTYLE
 
Berglandschaft auf Fuerteventura, Kanarische Inseln
Wer da wohl wohnt? - ©KHLLIFESTYLE
 

9)    AJUY – MEERESBRISE UND IMPOSANTE HÖHLEN

Von Vega de la Palma ist es nicht mehr weit bis Pajara und zum Küstenort Ajuy, der mich sehr beeindruckt hat. Ein klitzekleines Fischerdorf mit einigen (nicht ganz preiswerten) Restaurants direkt am dunklen Sandstrand. Hier habe ich mir nach der ganzen Fahrerei ein Lunch mit Meerblick gegönnt, herrlich entspannend. An diesem sonnigen Sonntag war ordentlich was los in Ajuy. Entsprechend schnell hat die rabiate Kellnerin im Restaurant La Maresia die Rechnung parat, weitere Gäste warten schon. Die Sonnenanbeter liegen hier auf Badetüchern, Liegestühle und Sonnenschirme gibt es am Strand von Ajuy nicht. Hier ist halt alles nicht so touristisch, sehr erfrischend.

Ajuy auf Fuerteventura, Kanarische Inseln
Am Strand von Ajuy - ©KHLLIFESTYLE
 
Ajuy auf Fuerteventura, Kanarische Inseln
Strandidylle in Ajuy - ©KHLLIFESTYLE
 

Nach einem kurzen Sonnenbad (leider hatte ich keine Badehose dabei) ging es auf einem steilen Pfad entlang der Küste zu den Höhlen von Ajuy, vorbei an zahlreichen Kalksteinfelsen. 1994 wurde hier der Naturpark „Monumento Nacional de Ajuy“ errichtet, das Gebiet steht somit unter Naturschutz. Unterwegs findest Du zahlreiche Fotomotive und kannst ein Stück zum Meer absteigen. Hier klatschen die Wellen eindrucksvoll auf die Felsen.

Ajuy auf Fuerteventura, Kanarische Inseln
Wilder Atlantik bei Ajuy - ©KHLLIFESTYLE
 

Weiter geht es zu den Höhlen von Ajuy, die sich an den Außenseiten der Felsen befinden. Piraten haben sie einst genutzt, um Beute zu verstecken. Zu den Höhlen führt eine Treppe, etwas klettern musst Du auch. Du solltest die Höhlen also nur mit festem Schuhwerk erobern. Der Sonnenuntergang in Ajuy lohnt sich ebenfalls – entweder direkt am Strand oder auf dem höher gelegenen Felsen. 

Ajuy auf Fuerteventura, Kanarische Inseln
Treppe zum Meer - ©KHLLIFESTYLE
 
Ajuy auf Fuerteventura, Kanarische Inseln
Grandiose Aussichten in Ajuy - ©KHLLIFESTYLE
 

10)    COFETE – LIEBLINGSORT DER INSTAGRAMMER

Tja, was soll ich sagen. Ein Besuch dieses spektakulären Naturstrandes an der Südküste Fuerteventuras lohnt sich, Cofete ist eines der ganz großen Highlights der Insel. Der Strand ist nur über eine Schotterpiste erreichbar, sehr vorsichtiges Fahren ist angesagt. Belohnt wirst Du mit atemberaubenden Aussichten auf ein bis zu 807 m hohes Bergmassiv, die unendlichen Weiten des rauen Atlantischen Ozeans und weiße Schaumkronen der Wellen. Unterwegs kommst Du am Örtchen Cofete vorbei und bekommst eine Idee, wie die Menschen auf Fuerteventura früher gelebt haben. Mitten im Nirgendwo steht die weiße Villa Winter, um die sich viele Geschichten ranken, die u. a. auch mit der Nazizeit verbunden sind. Benannt wurde sie nach dem deutschen Ingenieur Gustav Winter, der sie im zweiten Weltkrieg erbauen ließ. Klingt interessant? Dann schau doch mal auf die Webseite der Villa Winter.

Cofete auf Fuerteventura, Kanarische Inseln
Unberührte Natur am Strand von Cofete - ©Patronato de Turismo de Fuerteventura
 
Cofete auf Fuerteventura, Kanarische Inseln
Filmreife Szenerie in Cofete - ©Patronato de Turismo de Fuerteventura
 

11)    PUERTO DEL ROSARIO

Die Hauptstadt der Insel Fuerteventura ist eher ein Städtchen mit gerade mal 40.000 Einwohnern. Die ganz großen Highlights fehlen, aber vielleicht möchtest Du ja etwas „Stadtluft“ schnuppern. Gut gefallen hat mir die Promenade am Meer. Hier kannst Du die großen Kreuzfahrtschiffe und Yachten bestaunen. Am Hafen und im Ort tauchen immer wieder Skulpturen und Streetart-Kunstwerke auf.

Puerto del Rosario, Fuerteventura
Im Hafen der kleinen Inselhauptstadt - ©KHLLIFESTYLE
 

Dem berühmten Philosophen und Schriftsteller Miguel de Unamuno, der 1924 aufgrund seines Widerstandes gegen das Militär verbannt wurde, hat man hier ein kleines Museum errichtet. Der Eintritt ist kostenlos, das Museum hat montags bis freitags von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Auf der Hauptstraße befinden sich zahlreiche Cafés und Restaurants, die typisch kanarische Küche anbieten. Hübsch ist auch das kleine Rathaus mit dem Denkmal von Unamuno davor.

Puerto del Rosario, Fuerteventura
Denker vor dem Rathaus in Puerto del Rosario - ©KHLLIFESTYLE
 

12)    AUSFLUG ZUR INSEL LOBOS

Dieser beinahe unbewohnte Felsklotz ist auf der Fahrt Richtung Corralejo nicht zu übersehen. Die Überfahrt per Fähre von Corralejo dauert ca. 15 Minuten – und schon bist Du in einer anderen Welt. Das gerade mal 4,58 qkm große Inselchen steht seit 1982 unter Naturschutz. Der höchste Berg ist die Montaña La Caldera mit 127 m, ein Aufstieg lohnt sich allemal. Lobos entstand vor 15.000 und 30.000 Jahren und war einmal mit Fuerteventura verbunden. Der Name stammt von der Mönchsrobbe („lobo marinero“), die hier bis zu ihrer Ausrottung im 15. Jahrhundert stark vertreten war. Lobos ist ideal zum Wandern. Im Dorf „El Puertito“ wohnt niemand so richtig. Die meisten kommen als Tagesgäste hierher, so auch die Besitzer des einzigen, sehr einfachen Restaurants. El Puertito ist ein typisch kanarisches Dorf mit sehr engen Gassen. Überraschend ist die türkisfarbene Lagune, die zum Baden und Schnorcheln einlädt. Habe ich Dein Interesse an der Insel Lobos geweckt? Dann schau mal auf meinen Bericht über dieses besondere Eiland. 

Lobos, die fast unbewohnte Kanareninsel
Wanderparadies Lobos - ©KHLLIFESTYLE
 
Lobos, Kanarische Inseln
Schöner wohnen auf Lobos - ©KHLLIFESTYLE
 
Lagune auf Lobos, Kanarische Inseln
Ein Traum, die Lagune von Lobos - ©KHLLIFESTYLE
 

TIPPS EINER EINHEIMISCHEN

Zum Schluss noch ein paar Tipps von einer Einheimischen. Mar Mora, im Secrets Bahía Real Resort & Spa für Marketing zuständig, ist eine echte “Majorera“, d. h. auf Fuerteventura geboren.

RESTAURANT MUANA MBOKA GASTRONOMIC EXPERIENCE

Afrika ist ja nicht weit, wie wäre es also mit einem Restaurant mit Zelten, Teppichen, afrikanischer Atmosphäre und Fusion-Küche im Ort La Oliva? Kulinarische Genüsse in einem ganz besonderen Restaurant unter freiem Himmel. 

Restaurant Muana Mboka in La Oliva, Fuerteventura
Was für ein romantisches Plätzchen! - ©Muana Mboka
 

ASTROCIENCIA NOMADA

Ein absolutes Highlight ist das Astrociencia Nomada. Erlebe die Geheimnisse des Himmels, der Sterne und der sie umkreisenden Planeten. Fuerteventura wurde von der Fundación Starlight erneut die Auszeichnung als „Reserva Starlight“ verliehen, die die Qualität des Nachthimmels mit sehr geringer Lichtverschmutzung zertifiziert. 

THE WILD SURF SCHOOL FUERTEVENTURA

Die Surfschule The Wild Surf Fuerteventura in Corralejo ist die beste Adresse für alle, die die hohe Kunst des Surfens erlernen möchten. Die Angestellten sind äußerst nett, hoch professionell und – ganz wichtig – sehr geduldig. Ich merke mir das für mein nächstes Leben vor.

Wild Surf School in Corralejo, Fuerteventura
Coole Surfer-Truppe - ©Wild Surf School Fuerteventura
 

ANREISE NACH FUERTEVENTURA

Der internationale Flughafen liegt 5 km von der Hauptstadt Puerto del Rosario entfernt. Alle gängigen deutschen Chartergesellschaften fliegen die Insel in gut vier Stunden an. Von Morro Jable im Süden Fuerteventuras und Corralejo im Norden verkehren regelmäßig Fähren zu den Nachbarinseln.

Morro Jable auf Fuerteventura, Kanarische Inseln
Idylle in Morro Jable - ©Sandra Waldherr Hansen
 

WIE IST DAS WETTER AUF FUERTEVENTURA?

Das Klima auf den Kanaren, den Inseln des „ewigen Frühlings“, gilt als eines der besten der Welt. Unangenehm wird es nur während weniger Wochen im Jahr, wenn die „calima“ Einzug hält. Ein Wüstenwind aus der Sahara, der Hitze und jede Menge Sandstaub mit sich bringt (zum Teil 2 kg pro qkm und Jahr). Ich erinnere mich, früher schon mal von Staub zugedeckte Autos gesehen zu haben. Fuerteventura hat im Durchschnitt 5 Regentage im Jahr, richtig kalte Tage gibt es hier nicht. Nachts kann es ganz selten schon mal bis zu 10 Grad C kühl werden. Im Meer kannst Du das ganze Jahr über schwimmen.

Badefreuden in Corralejo, Fuerteventura
Baden auch im Winter - ©KHLLIFESTYLE
 

ÜBERNACHTEN AUF FUERTEVENTURA

Ich habe vier Nächte im Secrets Bahía Real Resort & Spa in Corralejo, einem meiner Lieblingshotels weltweit, sowie zwei weitere im Sheraton Fuerteventura Golf & Spa Resort in Caleta de Fuste (Nähe Flughafen, Hotelbericht folgt) verbracht. Beide Häuser haben mir außerordentlich gut gefallen. Natürlich gibt es auch preiswertere Unterkünfte, schau am besten auf die Seite vom Patronato de Turismo de Fuerteventura.  Dort findest Du auch die sogenannten "alojamientos rurales", Unterkünfte auf dem Land. Ein kleiner Geheimtipp ist das charmante Bed & Breakfast Hélène in Corralejo (nur für Erwachsene). 

Secrets Bahía Real Resort & Spa in Corralejo, Fuerteventura
Herrlich, der Garten im Secrets Bahía Real Resort & Spa - ©KHLLIFESTYLE
 
Sheraton Fuerteventura Golf & Spa Resort, Caleta de Fuste
Auch der Garten im Sheraton Fuerteventura Resort & Spa gefällt mir! - ©KHLLIFESTYLE
 

UNTERWEGS AUF FUERTEVENTURA

Fuerteventura verfügt über ein gutes Linienbusnetz.  17 Linien verbinden den nördlichen und südlichen Teil der Insel. Ich empfehle die Anmietung eines Leihwagens oder sogar eines Jeeps. Bis auf wenige Ausnahmen (z. B. Cofete) sind die Straßen gut ausgebaut. Für sportlich Ambitionierte empfiehlt sich ein Fahrrad.

Strasse auf Fuerteventura, Kanarische Inseln
Macht Spaß, so ein "Road Trip" - ©KHLLIFESTYLE
 

DIE WICHTIGSTEN ENTFERNUNGEN VOM FLUGHAFEN NACH:

Corralejo – 39 km, ca. 40 Minuten
Morro Jable – 84 km, ca. eine Stunde 15 Minuten
Costa Calma – 65 km, ca. 60 Minuten
Caleta de Fuste – 8 km, ca. 10 Minuten

Weitere Infos über Fuerteventura findest Du auf der Seite vom Patronato de Turismo. 

Warst Du schon einmal auf Fuerteventura? Falls ja, berichte mir doch von Deinen Lieblingsorten auf dieser außergewöhnlichen Insel. 

P.S. Herzlichen Dank an das Patronato de Turismo und an Sandra Waldherr Hansen, Verkaufsdirektorin im Secrets Bahía Real Resort & Spa für die vielen Tipps. Meine Reise wurde vom Patronato de Turismo de Fuerteventura und den beiden oben genannten Hotels unterstützt. Dies hat meine Bewertungen jedoch in keiner Weise beeinflusst. 

Sollte Dich auch die Nachbarinsel Lanzarote interessieren, schau am besten auf meinen Reisebericht. 

Lanzarote, Kanarische Inseln
Lanzarote, die Nachbarinsel von Fuerteventura - ©KHLLIFESTYLE