Mein neuer (Hotel-)Liebling in Paris

21.02.2019

*PROMOTION*

Foto: Sonntäglicher Bummel durch Paris - Jean-Philippe Combeau

Der Thalys - schnell, bequem, gut!

Für dieses Jahr habe ich mir fest vorgenommen, weniger mit dem Flugzeug zu reisen. Mein ökologisches Gewissen meldet sich immer, wenn ich einen Flug buche – aber dazu mal mehr in einem anderen Beitrag. Ist ein ganz wichtiges Thema. Was bietet sich also an? Klar, eine Reise mit dem Zug. Der Schnellzug THALYS verbindet Großstädte in NRW mit Brüssel und Paris. In beiden Metropolen war ich seit Jahren nicht mehr, also auf nach Paris! Schicke rote Sessel erwarten mich in der komfortablen THALYS-Premium-Klasse. Abfahrt Punkt 8.17 h ab Düsseldorf, da kommt ein Frühstück gerade recht. Der freundliche Steward wird nicht müde, mir Croissants, Kaffee und Soft Drinks anzubieten. Der Mann spricht fließend Englisch, Französisch und Deutsch – chapeau! Entgegen meinen Gewohnheiten lasse ich mir zwei dieser französischen Hörnchen schmecken, sozusagen als Einstimmung auf die Stadt der Liebe. Zwischen Brüssel und Paris gibt es noch einen Snack, toller Service. WLAN ist kostenlos und funktioniert prima, also kann ich neben etwas dösen auch ein bisschen arbeiten, während Köln, Aachen, Lüttich und Brüssel an mir vorbeirauschen. Keine vier Stunden später bin ich in Paris, genauer gesagt am Gare du Nord – merci beaucoup, THALYS!

Foto: Schnell und auch schön anzusehen, die Thalys-Züge. - Thalys

Vom Gare du Nord direkt ins Hotel - zu Fuß!

Endlich mal kein Taxi nehmen, das 25hours Hotel Terminus Nord befindet sich direkt gegenüber vom altehrwürdigen Gare du Nord. Man stolpert förmlich vom Bahnhof in das neue Haus, das erst im Januar 2019 eröffnet wurde. Ich freue mich also auf noch nicht durchgelegene Betten und die vielen Überraschungen, die man ja immer bei den 25hours Hotels erlebt. Charmante Begrüßung an der Rezeption, draußen strahlendes Frühlingswetter und ein Paris-Wochenende vor mir, da kann die Laune doch nur allerbestens sein. Mein lange nicht angewandtes Französisch (von ein paar Unterhaltungen im kanadischen Quebec abgesehen…) klappt prima, voilà. Schnell aufs Zimmer und dann erst mal zum Montmartre, der nur 15 bis 20 Gehminuten entfernt ist.

Foto: Typisch Pariser Architektur im 25hours Hotel Terminus Nord - KHL

Foto: Blick von meinem Zimmer auf den Gare du Nord - KHL

Let`s spend the Night together...

Für Pariser Verhältnisse ist mein Zimmer ausgesprochen groß. Ich habe sogar diesen für die Stadt so typischen kleinen Balkon, von dem ich direkt auf den Gare du Nord und das Gewusel davor blicke. Lange rote Vorhänge … oh la la … und ein Hotelkleiderständer, der als Schrank fungiert, erfrischend anders. Und klar, auf den Kissen darf die 25hours-übliche Botschaft „Let`s spend the night together“ nicht fehlen, ebenso wenig wie all die verspielte Deko im Zimmer. Und da sind auch wieder diese alten schwarzen Lichtschalter, die man herum drehen muss. Wer kann sich noch hieran erinnern? Vermutlich nur die älteren Semester wie ich, aber Vintage ist ja in. Gefällt mir!

Foto: Garantiert farbenfrohe Träume im 25hours Hotel Terminus Nord - KHL

Zuviel los in Montmartre

Also auf nach Montmartre mit der alles überragenden weißen Kirche Sacré Coeur. Die siehst Du beinahe so oft wie den Eiffelturm. Treppen ohne Ende sind ein guter Ausgleich zum nicht vorhandenen Gym im Hotel. Und an diesem herrlichen Frühlingstag im Februar ist man draußen eh besser als drinnen aufgehoben. Und Montmartre? Nun ja, ziemlich pariserisch, aber eben irgendwie auch ein Opfer von Overtourism. Cafés und Restaurants sind proppenvoll, Touris lassen sich malen und machen ihre obligatorischen Selfies. Schnell ein paar Fotos von Sacré Coeur und dann nix wie weg. Per Zufall entdecke ich das Sucre Glace, ein modernes Café abseits vom Trubel und nicht die übliche Pariser Touristenfalle. Cooles Dekor, leckerer Espresso und eine wunderbare vegetarische Quiche (die verführerischen Törtchen strafe ich mit Missachtung...) – jetzt bin ich bereit für weitere Erkundungen an diesem herrlichen Samstag.

Foto: Et voilà - die Basilika Sacré Coeur in all ihrer Pracht - KHL

Champs Elysées, Jardin des Tuileries, Place de la Concorde & Co.

Mit der Metro geht es ins Zentrum, wo ich direkt Kurs auf die Tuilerien (Jardin des Tuileries) nehme. Diese wunderbare Parkanlage zwischen Champs Elysée bzw. Place de la Concorde und Louvre hat es mir schon immer angetan. Es stehen auch sehr viele Stühle bereit, nur leider sind die Touristen (und vermutlich auch Pariser) in der Überzahl. Also tue ich etwas für meine Fitness und hocke mich später auf eine Mauer im Innenhof des Louvre. Wo ich mich ansonsten noch herumgetrieben habe, erzähle ich Euch im nächsten Blogbeitrag. Jetzt möchte ich mich erst mal noch etwas über das 25hours Hotel Terminus Nord auslassen.

Foto: Wo soll man nur zuerst hinschauen? Prachtvolle Architektur am Louvre - KHL

Room-Service und "bonne nuit"

Nach all der Lauferei habe ich abends keine große Lust mehr auf große Unternehmungen. Werde ich etwa alt? Natürlich nicht, schließlich war ich Stunden unterwegs, ok? Im 25hours Hotel Terminus Nord gibt es außerdem eine sehr ausgefallene Karte. Du kannst Dir Dein Essen telefonisch bestellen und dann im Restaurant abholen, was ich auch tue. Süßkartoffeln, Hummus und dazu ein Gläschen Rotwein im Zimmer … und dann ganz entspannt in die Röhre gucken. Schließlich bin ich am folgenden Abend mit einer Freundin zum Abendessen verabredet, da tut ein ruhiger Abend gut. Bin ja keine 20 mehr ;-).

Trotz der Lage im belebten Bahnhofsviertel ist es in meinem Zimmer erstaunlich ruhig, so dass ich wunderbar schlafe. Bonne nuit.

Foto: Bunter Zimmer-Schnickschnack - KHL

Frühstücken wie Gott in Frankreich

Sonntagmorgen heißt erst einmal ausgiebig frühstücken. Oh Mann, ist das Restaurant Klasse. Ein bunter Stilmix, weit entfernt von der Austauschbarkeit der meisten Hotelrestaurants. Man kommt sich eher wie in einem großen Wohnzimmer vor. Das Buffet ist eine Wucht. An dem Brot kann ich mich gar nicht genug satt essen, dazu Hummus, leckere Marmeladen und natürlich Käse, schließlich bin ich in Frankreich. Der nette Kellner bietet mir noch Eierspeisen an und bringt mir einen herrlich duftenden Espresso. Ich frage nach der wunderbaren Musik, die perfekt zum Ambiente passt. "Das sind alles Empfehlungen unserer Angestellten, schau mal." Er zeigt auf ein kleines Faltblatt auf dem Tisch. "Overnightvon Parcels" lese ich da, moderner Funk, der an Sommer erinnert. Ein Tipp von Rezeptionistin Shirley. Nebenbei erfahre ich, dass Franzosen in verschiedenen Regionen zur Begrüßung unterschiedlich küssen. 4 x in Paris, die können offensichtlich gar nicht genug kriegen. Und der Euro steht an diesem Tag bei 1,13 USD. Muss man noch mehr wissen? - Wie so oft bleibe ich wieder lange hocken und genieße einfach nur die wunderbar entspannte Atmosphäre.

Foto: Restaurant mit Wohnzimmer-Flair im 25hours Hotel Terminus Nord - KHL

Foto: So fängt der Sonntag gut an! - KHL

Eine coole Bar, kreative Meetings und e-Bikes

Was gibt es sonst noch im 25hours Hotel Termins Nord? Die schicke Bar Sape , die abends schon zum Treffpunkt von „tout Paris“ (na ja, fast…) geworden ist. Und ein paar Meeting-Räume, die – wie bei 25hours gewohnt – die Kreativität fördern. In der Lobby gibt es eine kleine Kaffeebar mit süßen Snacks. An der Rezeption stehen e-Bikes zur Verfügung. Wie gesagt, die Häuser dieser (noch) kleinen Kette sind einfach erfrischend anders. Ich will sie ALLE kennenlernen!

Foto: Imposant, der Eingang zum 25hours Hotel Terminus Nord - KHL

Gedränge in der Metro

Die Metro-Station Gare du Nord befindet sich direkt vor dem Hoteleingang. Zum Zentrum mit den üblichen Sehenswürdigkeiten wie Champs Elysées, Louvre, Notre Dame etc. sind es gut 20 Minuten (1 – 2 x umsteigen). Auch am Wochenende war die Metro oft proppenvoll. Es wird halt ein bisschen geschoben, wenn unbedingt noch jemand rein will. Aber ich habe es überlebt … und die Fahrt zum Zentrum kostet auch nur 1,90 EUR (Stand Februar 2019). Du kannst sogar mit Kreditkarte bezahlen.

Fazit: Bett ok, Hotel top

Ich habe mich in diesem neuen Hotel sehr wohlgefühlt. Für einen Städe-Trip kann ich das 25hours Hotel Terminus Nord wärmstens empfehlen. Ach ja, beim Checkout fragt mich der junge Mann, wie es mir gefallen habe und – wie das Bett war! Auch die Fragen des Personals sind hier anders. Um sie zu beantworten: das Bett war super, Monsieur. Bis zum nächsten Mal, à la prochaine fois.

Was ich ansonsten noch so in Paris erlebt habe, erzähle ich Euch in Kürze.

Foto: Sonntäglicher Spaziergang durch das Marais-Viertel - Jean-Philippe Combeau



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