Historie gepaart mit modernem Komfort - das Luxushotel Bristol im charmanten Wien

16.02.2017

Wien - Architektur, Kultur und viel Romantik

Sie mögen Kultur, prachtvolle Architektur und gastronomische Erlebnisse? Dann dürfte das romantische Wien genau das Richtige sein. Und dann kann ich Ihnen auch ein wunderbares Hotel empfehlen, das ganz eng mit der Geschichte von Österreichs Hauptstadt verbunden ist - das Bristol, direkt vis-à-vis der eindrucksvollen Staatsoper. Hier findet alljährlich DER Höhepunkt der gesellschaftlichen Veranstaltungen Wiens statt, der weltberühmte Wiener Opernball. Natürlich spielt das Hotel Bristol gerade auch zu dieser Zeit eine ganz wichtige Rolle. Vorhang auf!

Foto: Blick vom Bristol Hotel auf die berühmte Wiener Staatsoper - Alexandra Jud

Das Bristol - Wiens Hotel-Juwel!

Sobald man die Lobby des Hotels betritt, fühlt man sich schon fast in eine andere Zeit versetzt. Edles Mobiliar, darunter eine wunderbare Standuhr aus dem 18. Jahrhundert (wird noch von Hand aufgezogen - ein Geschenk aus Holland) und blitzblanker Marmor überall. Der Blick geht durch die Lobby direkt in das prächtige Jugendstil-Restaurant mit edler Dekoration. Und das Schöne - all das ist gepaart mit modernen Annehmlichkeiten und einem Top-Service, so wie es sich für ein 5-Sterne-Hotel gehört. Schnell erliegt man dem Wiener Charme, der ganz besonders von der eleganten Hoteldirektorin Simone Dulies verkörpert wird. Küss die Hand!

Foto: Außenansicht des Bristol mitten in Wien

Viel Geschichte und ... Promis!

Das historische Haus wurde bereits 1892 eröffnet und war einer der ersten Orte in Wien mit einem elektrischen Aufzug (sehenswert, so wie überhaupt das gesamte Treppenhaus). Das Luxushotel erlebte eine wechselvolle Geschichte und war unter anderem 1945 das Hauptquartier der US-amerikanschen Besatzungsbehörde. Hierzu gibt es eine interessante Anekdote - im eleganten Treppenhaus zeugen leichte Dellen auf dem mit Messing verzierten Geländer - angeblich von Gewehrkolbenschlägen der amerikanischen Soldaten, während diese die Treppe hinunter gingen.Und überhaupt - wer hat nicht alles in diesem Hotel residiert - von Puccini, Roosevelt, Toscanini über Brigitte Bardot, Yehudi Menuhin, Luciano Pavarotti, Artur Rubinstein bis hin zu Desmond Tutu, Wim Wenders, Shirley Bassey und Linda und Paul McCartney, um nur einige zu nennen. Auch die Netrebko logierte während eines Auftritts in der Wiener Staatsoper hier.

Foto: Das edle Treppenaus mit dem historischen Aufzug - KHL

Wien zu allen Jahreszeiten

Gäste aus aller Welt schätzen das Bristol genauso wie die Wiener selbst. In der ersten amerikanischen Bar, die es in Österreichs Hauptstadt gab, darf heute - noch - geraucht werden. Klar, dass viele Wiener gerne nach dem Opernbesuch ins Bristol kommen. Beliebt ist ebenfalls ein original britischer Tee und auch ein Punschstand während der Weihnachtszeit - wie romantisch muss Wien dann erst sein! Ich werde wohl mal einen Besuch in der Adventszeit einplanen.

Foto: Einfach schick - die Hotelbar!

Plüsch und Art Déco

Viele der 150 Zimmer (darunter 24 Suiten) versetzen die Gäste zurück in die glanzvolle "belle époque". Ganz viel Plüsch und oft der Blick auf die Staatsoper - durch Vorhänge, die schon fast an eine Loge erinnern. Höhepunkt sind die Opern-Suiten und die Prince-of-Wales-Suite. In letzterer hat König Edward angeblich - nach einer leidenschaftlichen Nacht mit der Amerikanerin Wallis Simpson - entschieden, auf die britische Thronfolge zu verzichten. Sicherlich hat ihn die üppige Suite, die heute sogar über einen eigenen Fitnessraum mit Sauna und Jacuzzi verfügt, hierzu inspiriert. Eine gute Entscheidung, wie ich finde.

Foto: Ganz pompös - das Wohnzimmer der Prince-of-Wales-Suite.

Ich ziehe eher moderne Zimmer vor - da sind die Art-Déco-Zimmer und -Suiten genau richtig. Hiervon gibt es insgesamt zehn im kürzlich neu gestaltetenTeil des Hauses. Elegante Möbel und edle Kunstobjekte, herrlich! Jede Suite verfügt über eine Nespresso-Maschine, genau richtig für einen Espresso-Junkie. Und klar, im ganzen Haus gibt es gut funktionierendes und kostenfreies WLAN. Nostalgisch sind die schweren, goldverzierten Zimmerschlüssel - "Wenn Sie Ihren Schlüssel nicht an der Rezeption abgeben möchten, haben Sie ein kleines Workout", sagt Saskia, die charmante Rezeptionistin. Ich überlasse ihr lieber den Schlüssel und gehe zum Workout ins kleine, schicke Gym auf der 5. Etage. Hier bin ich ganz alleine - und genieße vom Laufband den herrlichen Blick auf die Wiener Staatsoper in der Dämmerung.

Foto: Edle Dekoration in meiner Suite - KHL

Foto: Gym mit Aussicht! - KHL

Wiens Sehenswürdigkeiten fast vor der Haustür

Viele der zahlreichen Wiener Sehenswürdigkeiten sind vom Bristol gut zu Fuß erreichbar. Direkt hinter dem Hotel verläuft die edle Einkaufsmeile Kärntner Straße mit zahlreichen Boutiquen, Cafés und dem Casino. Schnell erreicht man den Stephansdom, DAS Wahrzeichen der Stadt schlechthin. In anderer Richtung geht es vorbei an prachtvollen Fassaden bis zum Rathaus (im Winter mit riesiger Eislaufbahn vor dem historischen Gebäude!), Hofburg und Parlament. Man weiß gar nicht, wohin man zuerst blicken soll. Man muss dem Charme Wiens einfach erliegen. Kaffeehäuser gehören natürlich auch dazu und haben hier eine lange Tradition. Zu den berühmtesten zählen das Demel und das Hawelka. Beide waren am Wochenende proppenvoll, ich habe meinen Espresso daher lieber in einem coolen modernen Café (caffecouture.com) in der schönen Ferstel-Passage genossen. Klar, es gibt natürlich auch trendige Szene-Bars und -Cafés im traditionellen Wien.

Foto: Von den prächtigen Fassaden Wiens konnte ich nicht genug bekommen! - KHL

Foto: Soooo schön - Teilansicht des Parlaments. - KHL

Foto: Die elegante Ferstel-Passage hat es mir besonders angetan. - KHL

Unbedingt probieren - die Bristol-Torte

Man sollte jedoch unbedingt einen Nachmittag im eindrucksvollen Restaurant "Bristol-Lounge" verbringen. Der aufmerksame Oberkellner im Frack serviert wunderbare Kaffeespezialitäten und die kalorienträchtige Bristol-Torte, die mir besser als die berühmte Sachertorte schmeckt. Alexandra Jud, die charmante Social-Media-Managerin des Hauses (charmant sind sie hier eigentlich alle ;-)), nennt mir die Zutaten dieser Köstlichkeit: Nougat, Knabberstreusel , Butter , Zucker , Zitrone , Vanillepudding , Karamell , Haselnüsse, Eiweiß , Dotter, Mehl , weiße Schokolade , Marzipan , dunkle Schokolade, Gelatine, Marmelade. Uff - kein Wunder, dass ich bis abends satt bin - um es vorsichtig auszudrücken. Mein schlechtes Gewissen beruhige ich damit, dass ich ja schließlich im Gym war. Und überhaupt, die österreichische bzw. Wiener Küche ... nicht unbedingt etwas für Menschen, die auf Diät sind. Viel Fleisch und üppige Süßspeisen wie der berühmte Kaiserschmarrn. Vegetarier und Fischliebhaber müssen jedoch im Bristol nicht darben. Ich habe am Abend habe in der edlen Atmosphäre des Bristol-Restaurants ein Filet vom Alpen-Wildlachs genossen, dazu einen köstlichen Merlot - herrlich. Das üppige Frühstücks-Buffet lässt auch keine Wünsche offen - neben den Antipasti haben es mir vor allem der gehobelte Rettich (heißt hier Kren) und der Feigensenf angetan, sooooo lecker. Und alles mit einem unaufdringlichen, netten Service. Wie immer könnte ich Stunden beim Frühstück verbringen, aber es gibt ja so viel in Wien zu sehen.

Foto: Attacke auf die Bristol-Torte ... mit Schlagobers (für Nicht-Wiener: Sahne ;-)) - KHL

Fazit: Wien ist einfach wundervoll. Der Charme einer prachtvollen Vergangenheit mit allen Annehmlichkeiten unserer Zeit, inklusive coolen neuen Bars und Restaurants. Sehr freundliche Menschen und eine Perfektion, die eigentlich immer Deutschland zugeschrieben wird. Dazu kommen Sauberkeit und - zumindest aus meiner Sicht - Sicherheit. Mit den bequemen CAT-Zügen erreicht man das Zentrum vom Flughafen bequem in 16 Minuten, von dort sind es nur zwei U-Bahn-Stationen bis zum Hotel (falls man kein Taxi nehmen möchte). Alles läuft wie am Schnürchen. Und das Bristol ist eigentlich das perfekte Hotel für das Erlebnis Wien. Charme, viel Geschichte, Top-Service und moderner Komfort. Bis zum nächsten Mal, baba * (ist wienerisch und heißt "auf Wiedersehen". Keine Ahnung, wo dieser Ausdruck herkommt ;-)). Egal, ich komme wieder!

Hier finden Sie noch die Bewertungen anderer Hotelgäste:

Holidaycheck

Tripadvisor

Foto: KHL beim Plausch mit Alexandra Jud, Social-Media-Managerin des Bristol Hotels

Foto: Der nette Chef-Concierge hat mir die historische Standuhr erklärt. - Alexandra Jud

Weitere Infos zum Hotel finden Sie unter bristolvienna.com

Foto: Ganz wunderbar, diese Kommode im Bristol - und das historische Bild natürlich auch.

* Alle nicht mit Alexandra Jud oder KHL gekennzeichneten Fotos wurden mir freundlicherweise von der Hotelleitung überlassen.



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