Das Kranzbach – Bayern von seiner schönsten winterlichen Seite!

13.01.2019

(Artikel enthält Werbung für Das Kranzbach)

Foto: Vor prächtiger Kulisse - Eingang zum Kranzbach - KHL/Daniel Antonio Sanchez

Es gibt Hotels, die man einfach öfter besuchen muss. Das Kranzbach in den malerischen Bayerischen Alpen gehört zu diesen Häusern – allein schon wegen der Naturschauspiele in den verschiedenen Jahreszeiten. Nachdem ich im Juli 2017 im Kranzbach zu Gast war wollte ich dieses Wellness-Hotel unbedingt im Winter erleben. Also auf ins verschneite Bayern im Januar!

Traumhafte Winterlandschaften

Trotz der winterlichen Wetterlage schaffen wir es in gut zwei Autostunden (Kaffeepause in Garmisch inklusive) vom Münchner Flughafen zum Kranzbach bei Krün. Schon die Fahrt ist das reinste Wintermärchen – verschneite Bäume, Wiesen und schmucke bayerische Häuser. In der winterlichen Landschaft wirkt das Kranzbach fast noch malerischer als im Sommer.

Heiß baden und meditieren

Was ist neu seit meinem letzten Besuch? Einiges. So wurde die Rezeption ins geschichtsträchtige Mary-Portman-Haus verlegt, um einem weiteren (sehr gemütlichen) Restaurant zu weichen. Das Thema Gastronomie wird im Kranzbach ja großgeschrieben, dazu aber später. Neu sind ein Heißwasser-Pool, ein sogenannter „Onsen“, und ein eindrucksvolles Meditationshaus mitten im Wald. Es gibt also einiges zu entdecken!

Unaufdringliche Eleganz

Gastgeber Klaus King leitet das Haus mit viel Charme und lässt es sich nicht nehmen, die Gäste zum Abendessen persönlich zu begrüßen. Im Restaurant mit Blick auf die verschneiten Bäume geht es elegant aber keineswegs steif zu. „Unsere Gäste sollen sich ohne jeglichen Zwang wohlfühlen,“ so King. Kein Protz und Prunk, einfach nur ein geschmackvolles Interieur mit dezenter Eleganz.


Foto: Diese Sessel haben es mir besonders angetan - KHL

Das Kranzbach – ein Paradies für Gourmets

Die Gastronomie im Kranzbach ist ohne Übertreibung wunderbar. Die 5 Gänge kann man sich aus einer Karte mit vegetarischen und nicht-vegetarischen Gerichten aussuchen, dazu gibt es eine sehr gute Auswahl an internationalen Weinen. Mein persönlicher Höhepunkt war eine Crème brulée aus Bergkäse mit Rucola – ein absoluter Hochgenuss, der allerdings nicht gerade Bestandteil einer Diät sein sollte. Gleiches gilt für die vielen Schokoladensorten aus eigener Produktion, die mich beim Verlassen des Restaurants anlachen. Soll ich oder lieber doch nicht? Ach, einfach nur genießen und die Problemzonen für kurze Zeit vergessen. Und die Pfunde lassen sich ja wunderbar abtrainieren – sei es bei ausgedehnten Wanderungen in eindrucksvoller Natur, in der Langlauf-Loipe, beim Schwimmen im Outdoor-Pool oder im kleinen Gym mit Blick auf die Berge. Perfekte Wellness. Und ein kleiner Tipp: ein Verdauungsspaziergang durch den knirschenden Schnee und mal den Blick gen Himmel richten. Durch die abgeschiedene Lage des Kranzbach Hotels kannst Du hier zahlreiche Sterne beobachten, Romantik pur.

Foto: Restaurant mit Aussicht - KHL

Foto: Süße Sünden im Restaurant - KHL

Sekt oder Saft?

Das Frühstück im Kranzbach lässt ebenfalls kaum Wünsche offen. „Unsere Mitarbeiter fangen bereits um 1 Uhr nachts mit dem Brotbacken an,“ erklärt Klaus King stolz. Das Ergebnis ist eine wunderbar duftende Auswahl an frischen Backwaren am Morgen. Verführerisch sind auch die vielen Käsesorten – wo soll man nur anfangen? Besonders gut gefällt mir der Kräutergarten im Restaurant, hier kannst Du Dir direkt ein paar Blättchen zum Probieren pflücken. Und wer es noch gesünder mag, verzichtet auf den Sekt zum Frühstück und mixt sich stattdessen einen frischen Saft aus Obst und Gemüse (beruhigt auch das schlechte Gewissen…). Dazu ein duftender Kaffee und das Frühstücksglück ist perfekt.

Foto: Frische Kräuter zur Verkostung - KHL

Meditation à la Kranzbach

Gestärkt geht es raus in die Natur. Es schneit unaufhörlich, der reichlich vorhandene Schnee knirscht herrlich unter den Stiefeln. Noch sind die Berge im Nebel verdeckt – aber egal, die wunderbar frische Luft entschädigt für die fehlende Sicht.

Foto: Wintertraum - die verschneiten Wiesen vor dem Kranzbach - KHL

Über die kleine Straße (Verkehr gibt es hier ja so gut wie gar nicht…) gelangen wir zur Yoga-Plattform im Wald und von dort zum neuen Meditationshaus, gestaltet vom renommierten japanischen Architekten Kengo Kuma. Helles Holz und eine interessante Konstruktion, die sich perfekt in die Landschaft schmiegt. Kein Schnickschnack sondern puristisches japanisches Design. Ideal zum Abschalten, Runterkommen und Meditieren inmitten prächtiger Natur. Ohhhhhhhm! Im Kranzbach gibt es spezielle Angebote, die Meditationen beinhalten. Und mir fällt direkt ein Zen-Spruch ein: „Du solltest täglich 20 Minuten in freier Natur meditieren – solange Du nicht zu beschäftigt bist. Dann solltest Du eine Stunde lang meditieren.“ Dem ist doch nichts hinzuzufügen, oder?

Foto: Hingucker - das "Meditation House" - KHL

Winterliche Glücksgefühle in Bayern

Weiter geht`s durch die verschneite Winterlandschaft. Die Wolken öffnen sich und das grandiose Karwendel-Gebirge lugt hervor – absolute Glücksmomente! Noch ein bisschen wandern und anschließend ein wohltuendes Bad in den Outdoor-Pools genießen. Was heißt „kann“ – man darf es auf gar keinen Fall versäumen! Im 25 bis 30 Grad warmen Sportpool macht einem die Kälte bei ein paar Schwimmzügen nichts aus. Wem das immer noch zu kühl ist, der sollte das japanisch inspirierte „Onsen“ ausprobieren.

Foto: Entspannung im Pool - herrlich! - KHL/Daniel Antonio Sanchez

Ein flaches, mit 40 Grad warmem Wasser gefülltes Becken lädt zum Entspannen ein, während die Schneeflocken sanft auf Deinen Kopf rieseln. Ein 15minütiges Bad wird empfohlen, um das Immunsystem auf Trab zu bringen und den Körper zu entspannen. Bei mir hat es wunderbar funktioniert, ich habe mich anschließend sogar noch für ein Foto in den Schnee gesetzt und dafür ungläubiges Staunen auf meiner Facebook-Seite bekommen. Aber Kälte soll ja gut für diverse Leiden sein – vorausgesetzt, der Kreislauf lässt es zu. Und die Japaner wussten ja schon immer, was guttut. Wem das alles zu kühl ist, der kann in den Indoor-Pool steigen und die sanften Unterwasser-Massagen genießen. So geht Wellness.

Foto: Von wegen Weichei! - KHL/Daniel Antonio Sanchez

Pssst – bitte nicht stören!

Und dann? Ab ins Bistro im Badehaus und den leckeren Kuchen probieren, der hier kostenfrei angeboten wird. Das machen dann auch die vielen (zumeist deutschen) Gäste im ausgebuchten Kranzbach, die hier einfach nur Ruhe und Entspannung suchen und beides finden. Im Hotel wird immer daran erinnert, die Smartphones mal nicht zu beachten und stattdessen einfach nur die Natur zu genießen. So herrscht fast überall eine wunderbare Ruhe. Nett fand ich die „Flüsterzone“. Hier liegen Menschen in weißen Bademänteln und blättern tatsächlich noch in Zeitungen und Zeitschriften statt mit ihren Smartphones zu fuchteln. Fast schon nostalgisch!

Foto: Gesunde Erfrischung - Wasser aus hoteleigener Quelle! - KHL

Was mir sonst noch im Kranzbach gefallen hat? Natürlich die schicke Bar mit all ihren gemütlichen Räumen. Die Hotelgäste fast aller Altersklassen (Kinder sind im Kranzbach erst ab 12 Jahren erlaubt) ziehen Unterhaltungen und Gesellschaftsspiele jeglicher Art von Lärm vor.

Foto: Wie wär`s mit einem Spiel am Kamin? - KHL

Wandern und WLAN

Tolle Idee: das interaktive „Living Relief“ mit seinen Wandervorschlägen für die Umgebung. Und natürlich mein Komfort-Zimmer mit Blick auf Wälder und Berge und – fast mag ich es gar nicht sagen – kostenfreiem WLAN. Zu meiner Entschuldigung sei gesagt, dass ich als Blogger ja hin und wieder online sein muss. Aber ich habe die Kranzbach-Botschaft schon verstanden – einfach mal das Ding ausschalten, aus dem Fenster schauen und genießen. Hat ja auch schon etwas Meditatives!

Foto: Kuschelig und komfortabel, die Zimmer im Kranzbach - Copyright: Das Kranzbach

Ach ja – das Thema Nachhaltigkeit hat im Kranzbach einen ganz besonderen Stellenwert. Schaut mal hier.

Hier noch ein kleines Video.

Und das sagt TV-Moderatorin Stephanie Frohmann über das Kranzbach:


"Es ist eines der besten Hotels ist, das ich kenne. Könnte ich 6 Sterne vergeben, ich würde. Die Lage inmitten der Natur ist einzigartig, genauso wie die Bauweise, die Hundefreundlichkeit und Gastgeberqualität Herrn Kings. Mein Tipp: nach einem Spaziergang Kaiserschmarrn am Ferchensee genießen, weiter nach Mittenwald und danach in die Baumwipfelsauna. Herrlich!"

Weitere Bewertungen findet Ihr hier:

Holidaycheck

Tripadvisor


Foto: Chillen nach einem herrlichen Tag in freier Natur - KHL/Daniel Antonio Sanchez

Foto: Winterliche Glücksgefühle - KHL/Daniel Antonio Sanchez

Foto: Schickes Design im Kranzbach - KHL


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