​11 Gründe für ein langes Wochenende im wunderbaren Margi Hotel

26.02.2018


Jedes Jahr im Februar stellt sich mir die Frage, wohin ich dem Karneval in Düsseldorf entfliehe. Wo gibt es keine Pappnasen? In diesem Jahr fiel meine Wahl auf Athen – eine Stadt, die ich sehr mag. Das Hotel meiner Wahl liegt allerdings nicht direkt in der Stadt, sondern im Villenvorort Vouliagmeni. The Margi – ein kleines 5-Sterne-Boutiquehotel, direkt an der herrlichen Athener Riviera gelegen. Eine sehr gute Wahl, wie sich herausstellen sollte. Hier nun meine 11 Gründe für einen Aufenthalt im The Margi.

Foto: Strandspaziergang im griechischen Winter

1) Die wunderbare Lage

Vouliagmeni ist ein eleganter Vorort von Athen. Vom The Margi geht man nur wenige Minuten zu den (teilweise privaten) Stränden. Duftende Pinien und alte Eukalyptusbäume, herrlich! Wenn man nicht will, muss man nicht unbedingt nach Athen (was aber schade wäre). Vouliagmeni verfügt über zahlreiche zum Teil sehr gute Restaurants, einige Cafés und Einkaufsmöglichkeiten. Vom Flughafen fährt man ca. 30 Minuten (wenn der Verkehr nicht zu brutal ist), ich habe für meine Taxifahrt 25 EUR bezahlt (mit dem Hoteltaxi ist es teurer!).

Foto: Blick über die Bucht von Vouliagmeni

2) Athen ist ganz nah

Ich liebe diese Stadt. Wirtschaftskrise hin oder her – die Athener gehen gerne aus. Freunde erzählten mir, dass sie oft stundenlang vor nur einem Kaffee sitzen und plauschen. Die griechische Hauptstadt ist gerade mal gut zwei Stunden von den meisten deutschen Flughäfen entfernt, ein weiterer Pluspunkt. Die antiken Stätten wie die Akropolis sind hinlänglich bekannt, aber es haben sich in Athen auch sowohl eine bemerkenswerte Design- als auch Gastro-Szene entwickelt.

"Auf gar keinen Fall das Athens & Epidaurus Festival verpassen", rät Elena Papanicolau, Besitzerin der Agentur Fly me to the Moon Travel. "Zahlreiche Events finden in diesem Jahr in antiken Locations wie z.B. im Open-Air-Theater von Herodion unter der Akropolis statt. Das Festival ist das größte Kulturereignis in Griechenland, in diesem Jahr treten Berühmtheiten wie Nigel Kennedy, Sting und Nana Mouskouri (oh, singt die immer noch?) auf."

Foto: Immer wieder eindrucksvoll - die Akropolis mit dem Parthenon. - Fly me to the Moon Travel

3) Perfekte Größe

Nur 89 komfortable Zimmer – groß genug, um alle Annehmlichkeiten zu bieten aber eben nicht zu groß, fast schon familiär. Ach ja, The Margi gehört auch zu den Small Luxury Hotels – und das spricht ja für sich. "Das Margi ist geschichtsträchtig und wird von unserer Familie seit 1960 mit viel Liebe zum Detail geführt. Wir möchte eine warme und einladende Atmosphäre schaffen, damit sich unsere Gäste wie zu Hause fühlen", sagt. Thodoris Agiostratitis, Managing Director dieses kleinen Refugiums. Gut so, lieber Theo!

Foto: Tatsächlich ein "Small Luxury Hotel"!

4) Professionelles Personal

Ob an der Rezeption, in den Restaurants oder im schicken Spa – ich fand die HotelmitarbeiterInnen durchweg nett und hilfsbereit. Probleme mit der Sprache? Nein – fast jeder spricht hier Englisch.

Foto: Griechischer Charme: Dorina (links) von der Marketing-Abteilung und Afroditi vom Guest Service Department

5) Gaumenfreuden

Ich liebe die griechische Küche! Obwohl sie zum Teil etwas fleischlastig ist, kommt man als Ovo-Lacto-Pesco-Vegetarier sehr gut klar. So ist es auch in den Restaurants des Margi. In der griechischen Küche kommt frisches Gemüse nie zu kurz. Das Angebot im Hotelrestaurant Malabar ist einfach wundervoll. Zu empfehlen: Der Rote-Bete-Salat mit Käse und Honig oder die hausgemachten Gnocchi mit Trüffeln. Fleischliebhaber kommen natürlich auch auf ihre Kosten. Unbedingt auch die lokalen Weine probieren und vielleicht nach dem Essen einen Tsipouro genießen – dieser Schnaps soll beim Verdauen helfen (und der brennt sicherlich alle Kalorien weg ;-)).

Foto: Schickes Ambiente im Malabar Restaurant

6) Frühstück "al fresco" und Sonntagsbrunch mit Promis

Gibt es etwas Schöneres als ein wunderbares Frühstück auf einer Terrasse zu genießen? Selbst im Winter ist das im The Margi möglich, geschützt durch Plastikfolien. Frisches Obst, der berühmte griechische Joghurt mit Honig und dann vielleicht noch die weniger gesunden Leckereien – dazu kann man sich einen der leckeren Smoothies mit Obst und Gemüse von der hauseigenen Bio-Farm bestellen (muss allerdings bezahlt werden). Und sonntags ist im The Margi so richtig was los. Wohlhabende Einheimische treffen sich hier gerne zum Brunch – und zum Sehen und gesehen werden. Ich habe mir sagen lassen, dass man hier und da auch schon mal einen griechischen Promi entdecken kann.

Foto: Andreas war jeden Morgen mit Espresso zur Stelle!

7) Besser essen auf der Bio-Farm

Leider konnte ich mir die nicht anschauen, weil sie für Gäste erst im April öffnet – so schade. Im Sommer werden dort typisch griechische Mittag- und Abendessen veranstaltet. Und die Farm gibt so ziemlich alles her, was in der griechischen Küche verwendet wird (ok, keinen Fisch …). Ach ja – und dann lebt dort noch Billy, ein netter Esel und DIE Attraktion für Kinder (und nicht nur für die).

Foto: Natur pur auf der Bio-Farm - The Margi Hotel

8) Klein aber sehr fein - das Spa im The Margi

Hier herrscht schon eine fast sakrale Stille. Die charman te Dame am Empfang flüstert mit mir – ich strenge mich an, dass ich alles verstehe. Dazu edle Düfte und eine wunderbar beruhigende Musik. Höhepunkt ist das illuminierte Schwimmbad mit großem Buddha-Konterfei im Hintergrund und herrlichen Unterwassermassagen. Ich will gar nicht mehr raus, aber Sauna und Hamman warten ja auch noch. Ideal für regnerische Tage – ja, die gibt es manchmal auch in Griechenland.

Foto: Wellness vom Allerfeinsten im Spa des Margi

9) Shopping, Strände und ein See mit knabbernden Fischen

Die Strände habe ich ja schon erwähnt. Die nächstgelegenen sind teilweise privat, dafür aber auch sehr gepflegt. Wenn man etwas weiter geht, finden sich auch öffentlich Strände. Empfehlenswert ist ein Spaziergang zur Marina (ca. 15 Minuten) mit herrlicher Aussicht auf die Bucht. In anderer Richtung geht man ca. 20 Minuten zum Vouliagmeni-See, auf keinen Fall verpassen! Dieser Süßwasser-See ist nur ein paar Meter vom Meer entfernt und hat das ganze Jahr über angenehme Temperaturen. Man kann in kleine Grotten schwimmen und die Füße kostenlos von kleinen Fischen pflegen lassen. Die knabbern gerne an der Hornhaut und verlangen im Gegensatz zu den Fisch-Spaß kein Geld! Allerdings muss der Eintritt zum See bezahlt werden (12 EUR pro Person, Stand Februar 2018). Dafür bekommt man Liege und Sonnenschirm.

Foto: Sonntags wimmelt es von Surfern

Zum Einkaufen fährt man am besten nach Glyfada (ca. 15 Minuten mit dem Taxi, kostet weniger als 10 EUR). Zahlreiche Cafés, Restaurants, internationale und griechische Geschäfte, alles ganz in der Nähe des Meeres. Und ja, nach Athen sollte man unbedingt.. Die Taxifahrt dauert gut 30 Minuten, mit dem Nahverkehr kommt man auch in die Metropole. Tipps für Athen findet Ihr hier.

10) Perfektes Chillen am Pool

Das Margi hat eine ganz tolle Pool-Anlage mit Olivenbäumen und einer sehr schicken Bar – ideal zum Chillen! Im Sommer werden hier sogar Yoga-Stunden angeboten. Abends wird der Pool beleuchtet, romantischer geht`s nicht mehr. Fehlt nur noch ein leckerer Cocktail!

Foto: Die schicken Liegen warten schon...

11) Super Preis-Leistungs-Verhältnis

Mich hat der Aufenthalt 149 EUR pro Nacht (Frühstück inklusive) gekostet, als Sonderangebot über die Hotel-Webseite gebucht. Fand ich absolut in Ordnung.

Foto: Ein Olivenbaum - mitten im Pool!

Und dann war noch diese riesige Katze…

Natürlich muss ich auch noch von der stämmigen roten Katze berichten – vermutlich war das ein Kater. Dieses imposante Tier saß auf einer Bank an der Bushaltestelle. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Mieze auf einen Bus wartete. Ich habe sie (bzw. ihn) dann noch mehrere Male in der Nähe der Haltestelle gesehen und beobachtet wie sie/er von einer Frau mit Futter versorgt wurde. In der letzten Nacht war ich auf den Mini-Tiger allerdings ziemlich sauer. Offensichtlich war das Vieh läufig und hat nachts laut geschrien. Glücklicherweise habe ich ja immer Ohrstöpsel dabei. Meine Sympathie für Mieze hat durch das Gekreische allerdings etwas gelitten.

Foto: Da wartet jemand auf den Bus nach Athen - oder doch eher auf Futter? - KHL

Fazit: The Margi ist ideal für ein langes Wochenende in der Nähe der Metropole Athen – entspannen und gleichzeitig eine aufregende Stadt entdecken. Das kleine Luxushotel ist Mitglied der Trésor Hotels & Resorts, einem Verbund mit 33 hochwertigen Häusern in 28 griechischen Destinationen. Eines davon ist das Poseidonion Grand Hotel auf der malerischen Insel Spetses (2 ½ Stunden von Athen entfernt) – warum also nicht beide Hotels in einer Reise miteinander verbinden?

Die meisten (nicht mit "KHL" oder "The Margi" gekennzeichneten) Fotos stammen von Panagiotis Mavrommatis, einem lokalen Fotografen, den ich nur empfehlen kann. Hier noch ein paar Aufnahmen von ihm:



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