Monaco-Reisetipps - die schönsten Sehenswürdigkeiten, Tipps von Einheimischen und mehr

23.11.2019

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Foto: Blick vom Felsen auf Monte Carlo

Monaco is calling!

Mein Freund Daniel von Lison, Unternehmer und ein echtes Multitalent, hatte mich zu einer Gala des Elite Club Monaco eingeladen, einem Orden, der benachteiligten Menschen hilft. Mein Hotelkunde Palácio Belmonte, der wunderbare Gästepalast in Lissabon, spendierte einen dreitägigen Aufenthalt für die Tombola und somit durfte ich zu meiner großen Freude an besagtem Abend im glamourösen Café de Paris in Monte Carlo dabei sein. Ein guter Grund, um direkt ein paar Tage im Fürstentum an der französischen Riviera zu verbringen. Ich kannte die Gegend zwischen San Remo und Cannes zwar ganz gut, war aber noch nie in Monaco.

Foto: Abendlicher Blick von der Terrasse des Café de Paris - KHL

Dieses klitzekleine Land (nach dem Vatikan das zweitkleinste der Welt) ist natürlich vor allem für die Grimaldi-Dynastie, die das Fürstentum bereits seit 1297 regiert sowie für viel Glamour, Casinos, Mega-Jachten und die Formel 1 bekannt. Ach, die Grimaldis. Wie haben sie uns nicht schon wunderbar unterhalten. In den 80ern gefielen mir besonders die Skandal-Stories von Prinzessin Stéphanie, sozusagen das seinerzeit schwarze Schaf der Familie. Zahlreiche Affären, wilde Club-Nächte und dann noch eine Schallplatte, die damals sogar zu einem internationalen Hit wurde. Und natürlich die elegante Grazia Patricia, der ehemalige Hollywood-Star Grace Kelly, die 1982 bei einem tragischen Unfall ums Leben kam. In diesem Jahr wäre die Dame 90 geworden! Als Kind war ich stolz, wenn mir eine Ähnlichkeit mit Prinz Albert nachgesagt wurde. Heute wäre das – ehrlich gesagt – kein Kompliment mehr.

Foto: Hier ist fast alles Gold, was glänzt - Eingang zum Casino von Monte Carlo

Monaco – das ist vor allem Luxus in herrlich mediterraner Atmosphäre, in einem der am dichtesten besiedelten Länder mit ca. 38.000 Einwohnern auf gerade mal 2,0270 Quadratkilometern. Das bedeutet eine Bevölkerungsdichte von 18.940 Menschen pro Quadratkilometer, Wahnsinn! Das bedeutet auch eindrucksvolle Wolkenkratzer aufgrund von Platzmangel, die oft neben älteren Gebäuden aus der Belle époque stehen. Und das alles eingequetscht zwischen den französischen Seealpen und dem Mittelmeer.

Foto: Die Skyline von Monte Carlo - KHL

Bequeme Anreise

Monaco ist vom Flughafen Nizza aus sehr leicht zu erreichen – mit dem Zug ist man in knapp 45 Minuten am Ziel und die einfache Fahrt kostet ganze 5 Euro (Stand Oktober 2019). Um es gleich vorweg zu nehmen: Das ist auch so ziemlich das einzig Preisgünstige! Natürlich kann man sich auch stilvoll und standesgemäß mit dem Helikopter von Nizza nach Monaco bringen lassen. Aus Budgetgründen habe ich dann doch die Zugfahrt vorgezogen, bei der man übrigens fast die ganze Zeit am Meer entlang fährt. Preiswertes und gemütliches Sightseeing!

Viele Touristen kommen in Tagesausflügen nach Monaco – was für ein Kontrast zu den oftmals sehr eleganten Einheimischen und Zugereisten. Es lohnt sich jedoch auch, ein paar Tage im Fürstentum zu verbringen und seine drei „Städte“ Monaco Ville, Monte Carlo und Fontvieille zu erkunden. Und gute Nachrichten: Mit etwas Geduld (und den richtigen Tipps) findet man auch bezahlbare Restaurants sowie einige sehr schöne Gärten und Parks, die nichts kosten.

Foto: Eine grüne Oase vor dem Casino Monte Carlo

Übernachten ohne Prunk und Protz im Novotel Monte Carlo

Natürlich kann man in einem der traditionsreichen Luxushotels wie dem L´Hermitage gleich neben dem berühmten Casino von Monte Carlo übernachten, aber es geht auch etwas preiswerter und lässiger, so z. B. im Novotel Monte Carlo***, einem modernen und und gar nicht steifen Hotel unweit vom Bahnhof (hochmodern und spektakulär in einen Berg gebaut) und Casino. Hier wirst Du von lockeren Hotelangestellten begrüßt, die farbenfrohe T-Shirts im Marinière-Look tragen – was für ein angenehmer Kontrast zu den altehrwürdigen Grand Hotels. Modernes, helles Design statt dicker Teppiche und Pomp und Protz. Ein toller Blick von der Lobby nach unten auf Bar, Restaurant und Pool. „Dieses Hotel wurde von den Rivieras dieser Welt inspiriert,“ sagt Monika Horvath, Communication Manager im Novotel Monte Carlo. Davon zeugen die vielen Pastellfarben sowie das vorherrschende Blau als Hommage an die französische Riviera.

Foto: Schick, der Bahnhof von Monaco! - KHL

Foto: Blick von der Lobby des Novotel Monte Carlo auf Restaurant und Pool - KHL

Es ist hier alles so wunderbar leicht. Ich genieße einen frischen Saft in der Azzurra Bar, lausche Lounge-Musik und schaue mir all die moderne Kunst an. Im Sommer muss es ganz wunderbar sein, den Sonnenuntergang mit einem Drink am Pool zu genießen.

Mein „Executive room“ (eines von insgesamt 218 Zimmern) ist ebenfalls erfrischend hell und hat einen tollen Ausblick auf den Hafen und den Felsen, auf dem sich der Palast von Prinz Albert befindet. Natürlich gefällt mir die kleine Espressomaschine ganz besonders, wobei ich eine Porzellantasse den unsäglichen Pappbechern (die wenigstens recycelbar sind) vorgezogen hätte. Kleiner Verbesserungsvorschlag, liebes Management!

Foto: Blick von meinem Hotelbalkon auf Hafen und Felsen - ©Novotel Monte Carlo

Im Azzurra Kitchen Restaurant gibt es ein tolles Buffet zum Frühstück, Eier kannst Du Dir selbst nach Gusto braten, gute Idee. Hier werden abends interessante Gerichte mit zumeist lokalen Produkten kredenzt – nicht ganz preiswert, dafür in netter Atmosphäre und mit angenehmem Service. Workaholics können ein kleines Business-Center mit Service mieten, Erholungssuchenden stehen neben dem Pool Hammam, Sauna und ein kleines Gym zur Verfügung. Auf der 7. Etage kann man sich auf einer Terrasse etwas bräunen und dabei eine super Aussicht über Monte Carlo genießen.

Foto: Abhängen in der Azzurra Bar im Novotel Monte Carlo

Monaco zu Fuß erkunden

Die meisten Sehenswürdigkeiten in Monaco lassen sich vom Novotel Monte Carlo aus ziemlich einfach zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden. Das schicke Casino, die Oper, das neue One-Viertel mit all den Luxusboutiquen und die Thermalbäder sind nur ein paar Gehminuten vom Hotel entfernt. Von dort kann man entlang der Formel 1-Strecke (die mitten durch die Stadt führt) bis zum Boulevard d´Italie spazieren – hier ist es nicht ganz so abgehoben, und man findet nette Geschäfte und einigermaßen preiswerte Restaurants wie z. B. das „Il Calcio Café & Kitchen“. Der zum Teil krasse Architekturmix ist nicht unbedingt jedermanns Sache, ich finde ihn immer ziemlich spannend.

Foto: Klassische Architektur neben modernen Wolkenkratzern - KHL

Monaco wächst - auf dem Meer

Auf dem Weg zur Küste kommt man an den 400 m langen Larvotto-Strand und zum Grimaldi-Forum gleich neben einem japanischen Garten. Hier entsteht derzeit – ähnlich wie in Dubai – eine künstliche Insel namens Portier Cove, Monaco trotzt dem Meer ein bisschen Land ab. Auf der gut 16 Hektar großen Fläche sollen eine Marina, Appartements und 120 Luxushäuser entstehen, zum Preis von fast 10.000 USD pro Quadratmeter – ein wahres Schnäppchen, oder?

Alle, die nach Monaco ziehen und dort standesgemäß wohnen möchten, sollten sich den Tour Odeon ansehen, den neuesten und höchsten Wolkenkratzer im Fürstentum. Mit 49 Etagen und 170 Metern einer der höchsten Wohntürme in ganz Europa und luxuriöses Wohnen vom Allerfeinsten.

Auf zum Felsen

Nach den Erkundungen in Monte Carlo ist es Zeit für einen Besuch des Felsen, „le rocher“. Vom Novotel Monte Carlo lässt sich dieser Hügel in einem ca. 30-minütigen Spaziergang erklimmen, allerdings sind dabei einige Treppen zu bewältigen, bevor man in den Genuss einer fantastischen Aussicht kommt. Alternative: die Busse (Hybrid!), die regelmäßig vom Zentrum Monte Carlos zur Altstadt Monaco-Ville fahren. Am besten schon vor der Endstation am Prinzenpalast aussteigen, Fotos von der imposanten Skyline machen und durch einen Park mit herrlich duftenden Pinien und Meerblick spazieren. Hier präsentiert sich Monaco ganz anders als im geschäftigen Monte Carlo – mit vielen prächtigen alten Gebäuden und romantischen Gassen mit zahlreichen Geschäften und Restaurants. Allerdings ist dieser Stadtteil auch sehr auf Touristen eingestellt, was ihm ein bisschen von seinem Charme nimmt.

Foto: Blick vom Felsen auf das Mittelmeer - weit weg vom Trubel

Der Platz vor dem Prinzenpalast ist voll mit Menschen – schnell ein paar Fotos und ab auf die andere Seite des Felsen, von der man eine tolle Aussicht auf den neuen Stadtteil Fontvieille mit seiner schicken Marina hat. Durch einen weiteren Park mit viel moderner Kunst geht es vorbei an der eindrucksvollen weißen Basilika hin zum Ozeanografischen Museum von Monaco in einem alten Gebäude hoch über dem Meer, nicht zu übersehen.

Foto: Eingang des prächtigen Ozeanografischen Museums

Für einen Museumsbesuch war mir dieser wunderbare Spätsommertag einfach zu schade. Soll sich aber lohnen, vor allem die Ausstellung, die sich mit dem Schutz der Meere beschäftigt. Der gute Prinz Albert hat ja den Ruf, äußerst umweltbewusst zu sein. Für den Besuch des Felsen sollte man mindestens einen halben Tag einplanen, lohnt sich!

Foto: Shooting am Prinzenpalast

Foto: Die Basilika von Monaco-Ville - KHL

Foto: Blick auf die Marina von Fontvieille - KHL

Ein Bad im Meer - mitten in der Stadt

Auf meinem Rückweg nehme ich die vielen Treppen hinunter zu einer Plattform am Meer, die von Sonnenanbetern genutzt wird. Und so mancher tummelt sich im vermutlich noch ziemlich warmen Mittelmeer – schade, aber ich habe meine Badehose nicht dabei. Weiter geht´s vorbei am Port Herculé in ein nettes Viertel direkt unter dem Felsen. In der Rue Caroline gibt es einige nette Straßencafés und Restaurants, die bezahlbar sind. Wer dann immer noch nicht müde ist, kann noch einen Abstecher zum Jardin Exotique hoch über Monte Carlo machen – eine Oase der Ruhe mit atemberaubenden Aussichten.

Foto: Unbedingt durch die Rue Caroline bummeln - KHL

Ausflug nach Menton

An meinem letzten Tag habe ich den Zug nach Menton, einem beliebten Badeort an der französischen Riviera genommen. In gerade mal 15 Minuten (Zugfahrt einfach kostet 4,00 EUR – Stand Oktober 2019) erreicht man ein Städtchen mit mediterranem Flair, einem langen Kieselstrand und zahlreichen Restaurants. Der Blick schweift bis nach Ventimiglia in Italien, Bella Italia ist hier ganz nah. An diesem warmen, ja fast schon heißen Sonntag im Oktober herrscht reges Treiben am Strand und in der Stadt. Ich genieße eine Pasta, die hier mindestens halb so teuer ist wie in Monte Carlo. Toll, dass hier so viele reizvolle Städtchen so nah beieinander liegen. In anderer Richtung von Monte Carlo ist man ebenso schnell in Eze, Beaulieu-sur-Mer, Nizza und Cannesdie französische (und italienische!) Riviera ist eine der schönsten Gegenden in ganz Europa!

Foto: Mediterranes Flair in Menton - KHL

Mein Fazit: Klar, Monaco ist DER Ort für die Superreichen. Hier siehst Du mehr Bentleys als vermutlich sonst wo auf der Welt. Natürlich fehlt keine der Luxusboutiquen. Hübsche, oft ziemlich aufgetakelte junge Frauen halten in Clubs wie z. B. der berühmten Buddha Bar nach Millionären Ausschau. Ein Freund erzählte, dass er in Clubs oft direkt nach seinem Beruf gefragt wurde. Nun gut. Neben altehrwürdigen Luxushotels und überteuerten Restaurants gibt es das ganze Jahr über ein tolles Angebot an Events und Konzerten weltberühmter Stars. Aber Du kannst auch ruhige Plätze finden – mit herrlichen Aussichten auf die Seealpen auf der einen und das Mittelmeer auf der anderen Seite. Und im Oktober ist das Klima einfach perfekt – im Hochsommer wäre es mir viel zu heiß und zu voll. Ist schon ein kleines Paradies, dieses glamouröse Fürstentum!

Foto: Blick auf den Felsen von Monaco-Ville

Schlafen

Novotel Monte Carlo

16 Boulevard Princesse Charlotte
98000 Monaco

Weitere Infos

Foto: Warten auf einen Drink in der Bar des Novotel Monte Carlo

Schlemmen

Azzurra Kitchen

16 Boulevard Princesse Charlotte
98000 Monte-Carlo
Monaco

Weitere Infos

Cafe & Kitchen Il Calcio

15 Boulevard des Moulins
98000 Monte-Carlo, Monaco

http://cafeandkitchenilcalcio.fr

Casino Café de Paris

www.montecarlosbm.com

Tipps von Einheimischen

Yulia Berisset, Lifestyle-Bloggerin, Inhaberin von TheGlam PR und Herausgeberin des Magazins TheGlam, organisiert die tollsten Events in Monaco. Zusammen mit ihrer Schwester Katerina Santorina hat Yulia die Bewegung "Beauty against Pollution" ins Leben gerufen. Sie lebt seit fünf Jahren in Monte Carlo und stellt hier einige ihrer Lieblingsorte vor.

Foto: ©Yulia Berisset

Le Bar Américaine im legendären Hôtel de Paris. Der beste Ort, um einen Abend mit super Live-Musik und in toller Atmosphäre zu verbringen. Im Sommer hat die Bar auf einer großen Terrasse von morgens bis spätabends geöffnet.

Der One District zum Shoppen und Mittagessen - die beste Auswahl an hochwertigen Designer-Boutiquen findest Du hier. Das Mada One ist ein brandneues Restaurant mit wunderbarem Frühstück und Lunch.

Das Gaia im Metropole Shopping Center ist ein sehr gutes griechisches Restaurant mit leckeren Gerichten, einer schönen mBar und einer tollen Auswahl an Cocktails. Abends verwandelt es sich freitags und samstags in einen Club.

Das Mozza Restaurant bietet moderne italienische Küche. Leichte und zugleich gute Gerichte, eine gute Wahl zum Mittagessen.

Daniel von Lison, Vice President des Elite Club OStS Monaco und seine Gattin Marina verbringen einen Großteil des Jahres in Monaco, wo sie ihre hochkarätigen Gala-Events organisieren. Hier sind eine paar ganz persönliche Tipps dieses glamourösen Paars:

Foto: ©Elite Club Monaco

Le Grill

Auf der achten Etage des Hôtel de Paris Monte Carlo gelegen genießt man hier eine tolle Aussicht auf das Mittelmeer bei einem köstlichen Mittag- oder Abendessen.


Metropole Shopping Monte Carlo

Hier gehen wir gerne shoppen. Du findest hier die Boutiquen der meisten bekannten internationalen Designer, aber auch weniger bekannte Marken.


Foto: ©Metropole Shopping Center


Quai des Artistes

Eine luxuriöse Brasserie im Pariser Stil, direkt im Hafen Port Herculé. Wir sitzen hier gerne auf der großen Terrasse mit Blick auf die Yachten. Noch ein echter Geheimtipp!


Restaurant Rampoldi

Wenn du gerne Leute beobachtest, während Du innovative Kochkunst genießt, bist Du hier im Herzen von Monte Carlo genau richtig!


Foto: ©Restaurant Rampoldi

Infos

Weitere Infos gibt es auf den Seiten von VISIT MONACO und dem Monte Carlo Tourist Office.

Vielen Dank an Jean-Philippe Combeau, einen wunderbaren Fotografen aus Paris, der die Fotos mit mir gemacht hat.

Foto: Alt und neu - Architektur in Monte Carlo

Foto: Eingang zum Rathaus von Monaco


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