Made in Louise - ein charmantes Boutique-Hotel mitten in Brüssel

04.05.2019

*Promotion*

Über meine vielen Erlebnisse in Brüssel habe ich ja bereits berichtet (den Artikel findet Ihr hier). Eigentlich reicht ein Wochenende gar nicht aus, um diese sehr besondere Stadt vollends zu erkunden, aber es gibt ja immer ein zweites Mal.

Sehr zu empfehlen - ein Wochenende in Brüssel

Egal, wie lange Du in Belgiens (und Europas) Hauptstadt bleiben möchtest, als Unterkunft kann ich Dir das Boutique-Hotel MADE IN LOUISE wärmstens empfehlen.

Vom Gare du Midi (hier hält der Schnellzug Thalys, mit dem ich vorzugsweise nach Belgien und Frankreich reise - aktuelle Thalys-Sonderangebote findet Ihr hier) sind es gerade mal drei Metro-Stationen oder ca. 15 Minuten mit dem Taxi (ca. 10 EUR, Stand April 2019) bis zum Made in Louise.

Dieses „Hôtel de Charme“ (in diesem Fall trifft dieser Ausdruck voll und ganz zu) liegt in einem ruhigen Stadtteil namens Louise/Ixelles, mit vielen Jugendstil-Häusern und in komfortabler Entfernung zu den meisten Sehenswürdigkeiten Brüssels. Eine Straßenbahn-Haltestelle ist gut 3 Minuten entfernt, zur Metro-Station Louise geht man ca. 10 Minuten. Kurzum: Top-Lage!

Eine schicke Treppe (nichts für Gehbehinderte!) mit einem imposanten Leuchter darüber führt in das Jugendstil-Haus aus dem 20. Jahrhundert. Der Clou: die Tür öffnet sich von selbst. Dahinter verbirgt sich ein regelrechtes Hotel-Schmuckstück mit insgesamt nur 48 Zimmern.

Die sympathischen Geschwister Mélanie und Martin Duchateau, unzertrennlich und beide von gastfreundlicher Leidenschaft geprägt und mit Abschluss der berühmten Hotelschule von Lausanne ausgezeichnet, haben 2011 das ehemalige Hotel Louise gekauft.

Mit ihrer Mutter, einer Innenarchitektin, haben sie das Haus mit viel Liebe zum Detail renoviert und dabei den Brüsseler Stil des 20. Jahrhunderts respektiert. So entstand das Made in Louise, sicherlich eines der schönsten kleinen Hotels und ein äusserst gelungenes Unterfangen der beiden Geschwister (und ihrer Mutter) – Respekt!

Ein angenehmer Duft liegt in den Räumen mit moderner Einrichtung. Passend zum Charme des Hotels sind die netten Damen an der Rezeption, bei denen man sich unbedingt Insider-Tipps für Brüssel holen sollte – egal, was man sucht. Ich bin damit ausgesprochen gut gefahren, auch ohne Reiseführer.

In der kleinen Bar kann man Snacks, einen guten Kaffee oder natürlich ein belgisches Bier genießen. Essen und Trinken spielen in der Hauptstadt (wie in ganz Belgien...) eine sehr große Rolle – von den berühmten Muscheln mit Fritten über Schokolade und Waffeln bis hin zu einer ausgezeichneten Gastronomie – egal, was Du bevorzugst. Brüssel ist halt sehr international und entsprechend kosmopolitisch.

Die insgesamt 48 Zimmer sind in vier Kategorien aufgeteilt, die sich hauptsächlich durch ihre Größe unterscheiden. Ich habe in einem „Charming Room“ mit gut 20 qm genächtigt. Eine tatsächlich „charmante“ Einrichtung in weiß, mit Blick auf einen wunderbaren Innenhof mit viel Grün und … einem großen Freiluft-Schachspiel! Habe hier bestens geschlafen, was auch an meinen endlosen Erkundungen zu Fuß gelegen hat. Ach ja – High-Speed-WLAN ist im ganzen Hotel kostenlos und funktioniert super. Ein Gym gibt es (natürlich) nicht, aber mein Zimmer war für ein paar Sit- und Pushups groß genug. Nach einem großen Workout war mir nach der vielen Lauferei durch Brüssel eh nicht zumute.

Wenn Du Dich noch etwas betätigen möchtest, kannst Du eine Runde Billard im Hotel spielen – oder Du mietest Dir ein e-Bike und erkundest Brüssel per Rad.

Die morgendliche Stärkung gibt es in einem schicken hellen Raum mit Treppe zum Garten. Für ein Drei-Sterne-Hotel ist das Frühstücks-Buffet top, auch an Allergiker wird gedacht. Der Koffeinschub ist ausreichend, um ein umfangreiches Sightseeing-Programm zu absolvieren.

Ein paar Gehminuten vom Made in Louise entfernt befindet sich die belebte Chaussée de Charleroi mit zahlreichen Läden (habe sogar zwei Bio-Supermärkte entdeckt), Cafés und Restaurants. Ich musste direkt ins Café Hinterland, das mir gleich zweimal empfohlen wurde. Irgendwie lande ich immer wieder in leicht schrillen Läden, in denen eher jüngere Semester anzutreffen sind. Aber was soll`s, so was hält jung. Im Hinterland (wie sind die nur auf den Namen gekommen?) gibt es leckere Snacks und sehr guten Kaffee. Ganz Klasse war der freundliche Kellner – von oben bis unten (soweit ich das sehen konnte…) mit Tätowierungen übersät und ein cooles Mützchen auf dem Kopf. Als er das abnahm, kam der Höhepunkt: sein Haupt wird von einem tätowierten Spinnennetz geschmückt. Er erzählte mir, dass er nur sonntags im "Hinterland" arbeite. Ich habe leider vergessen zu fragen, was er sonst so treibt – das hätte mich doch mal interessiert.

Weitere Tipps von Einheimischen findet Ihr unten. Ich empfehle auf jeden Fall noch die „arty walks“ durch nahe Stadtteile mit Jugendstil- und Art Déco-Gebäuden. Eine kleine Karte mit Empfehlungen und Erklärungen zu den schönsten Gebäuden gibt es an der Rezeption. Ach ja, die Preise im Made in Louise sind absolut erschwinglich - und die Bewertungen anderer Hotelgäste fast durchweg positiv!

Made in Louise

Rue Veydt 40

Quartier Ixelles

1050 Brüssel - Belgien

+32 2 537 40 33

info@madeinlouise.com - www.madeinlouise.com

Tipps von Einheimischen

Sofia Bedonni stammt aus Genf und studiert Hotel-Management an der Hotelfachschule in Lausanne. Derzeit ist sie für sechs Monate im Verkaufs- und Marketing-Bereich des Made in Louise tätig. Für ein Wochenende in Brüssel hat sie folgende Tipps parat:

Museen und Sehenswürdigkeiten

Das sehr bekannte Museum BD in der Rue des Sables (ca. 15 Gehminuten vom Hotel) zeigt, was wir heute „Comic“ nennen. Dieses Thema ist Gegenstand der Ausstellung zur Geschichte der Welt und der Zivilisation. Interessante Mischung aus Comic-Figuren und Jugendstil!

©Daniel Fouss/Comics Art Museum

Falls Dich Malerei interessiert, ist das Musée Magritte an der Place Royal (ca. 10 Gehminuten vom Hotel) ein absolutes Muss!

Das Museum für Musikinstrumente (Musée des instruments de Musique) befindet sich in einem der schönsten Jugendstilhäuser Brüssels auf dem sogenannten Kunstberg (Mont d`Art). Über 7000 Musikinstrumente – und vom kleinen Restaurant auf der höchsten Etage hast Du eine super Aussicht auf die Stadt (Tipp – hier einen Kaffee trinken). Der Spaziergang vom Hotel hierhin dauert gut 20 Minuten, unterwegs gibt es viel zu sehen (so z.B. den berühmten Justizpalast mit seiner goldenen Kuppel).

©Musée des Instruments de Musique

Das Rathaus an der ominösen Grand-Place gehört zum Pflichtprogramm eines Brüssel-Besuches. Hier gibt es hin und wieder Führungen zur Historie Brüssels. Bis zum Zentrum gehst Du 20 bis 30 Minuten zu Fuß – oder nimmst die Metro.

Essen, trinken, shoppen…

Das Brussels Beer Project ist super, um belgische Biere im typischen Ambiente einer lokalen Mikrobrauerei zu probieren. Bierliebhaber sollten dieses Etablissement auf gar keinen Fall verpassen!

©Brussels Beer Project

Das Café COCO Donuts auf der Chaussée de Charleroi ist sehr cool gestylt, hier bekommst Du Donuts in allen möglichen Geschmacksrichtungen.


In der Rue de Flandre im Stadtteil Sainte-Catherine gehe ich gerne bummeln, hier findest Du Boutiquen einzigartiger belgischer Designer.


Weitere Brüssel-Tipps – auch von Insidern – findet Ihr hier.

Und hier noch einige Ansichten aus dem MADE IN LOUISE:


*Meine Reise wurde von Thalys und dem Hotel Made in Louise unterstützt.*


Konversation wird geladen
Blogger Kodex Top 3 Blog Award 2017 - KHL Lifestyle
Erfahrungen & Bewertungen zu Karl-Heinz Limberg

Newsletter

Sie möchten über neue Blog-Artikel informiert werden? Sehr gerne - tragen Sie sich einfach in meinem Newsletter ein!