Wintersport vom Feinsten, alpiner Luxus und ein Rendezvous mit James Bond

16.12.2017

Foto: Einfach majestätisch - die Bergwelt Söldens. - KHL

Schneegarantie von Oktober bis Mai, die zwei leistungsstärksten Zubringerbahnen der Welt, 143,9 km Piste, 31 Liftanlagen und zwei Gletscherskigebiete. Jakob „Jack“ Falkner, Geschäftsführer der Söldner Bergbahnen, gerät ins Schwärmen, wenn er von „seinem“ Skigebiet spricht. Skifans ist der österreichische Skiort vor allem durch die alljährliche Eröffnung des alpinen Weltcups ein Begriff. „Wir freuen uns immer, wenn deutsche Rennläufer gewinnen, schließlich ist Deutschland unser wichtigster Markt.“ Dieses Jahr hat ihm die Olympiasiegerin von 2010, Viktoria Rebensburg, den Gefallen getan und den ersten Riesenslalom der Saison gewonnen. Aber der Weltcup ist nur einer von vielen Höhepunkten in diesem erstklassigen Skigebiet, das auf 1.350 bis 3.340 m liegt. Nachtskilaufen, Skishows und legendäre Musik-Events mit weltbekannten DJs wie Felix Jaehn und David Guetta sind nur einige Beispiele. Im November 2016 wurde die Giggijochbahn eröffnet, die 4.500 Personen pro Stunde befördert und garantiert, dass die Pistenfans nicht auf ihren Skispaß warten müssen. Unvorstellbar für einen „Flachland-Tiroler“ wie mich! Das Ganze hat allerdings auch seinen Preis - der Tagesskipass kostet während der Hochsaison 53 EUR pro Person. Das hält passionierte Wintersportler aber nicht von ihrem Vergnügen ab.

Foto: Ski-Weltcup in Sölden bei Kaiserwetter - Ötztal Tourismus

Alle zwei Jahre findet ein Mega-Schauspiel in Sölden statt, dass die Alpenüberquerung durch Hannibal darstellt. Elefanten sich sicherlich nicht dabei, aber vermutlich ist das Spektakel auch so sehenswert.

Sölden – also eine reine Ski-Destination? Weit gefehlt. Im Sommer kann man seinen Adrenalinspiegel ordentlich in die Höhe treiben – auf rasanten Mountainbike-Naturpisten oder in der Area 47, dem größten Outdoor-Freizeitpark der Alpenrepublik. Hier werden unter anderen Wakeboarden und Canyoning in imposanten Schluchten angeboten – Nervenkitzel pur!

Foto: Schnee gibt es hier oben immer, auch im Sommer! - Ötztal Tourismus

Das Central - DAS Top-Hotel in Sölden

Und wo wohnen all die Supersportler und solche, die es werden wollen (ich gehöre zu Letzteren)? Wer es komfortabel mag, eine gute Gastronomie schätzt und zentral wohnen möchte, steigt im DAS CENTRAL ab, dem besten und größten Haus am Platz. Fünf hell strahlende Sterne, 125 schicke Zimmer, erstklassige Wellness-Einrichtungen und unter umsichtiger Leitung von Angelika Falkner, der resoluten Schwester des eingangs erwähnten Herrn. Die Falkners sind eine von drei Familien, die die Geschicke Söldens seit Jahrzehnten mitbestimmen und den charmanten Ort weltbekannt gemacht haben. Das Central vereint traditionelle und moderne Elemente in Perfektion. Gemütlich, aber nicht „brutal österreichisch“. Eleganz, aber nichts Übertriebenes und kein Schnickschnack. Kurzum – ein Komfort-Hotel zum Wohlfühlen. Hinzu kommen eine erstklassige Gastronomie und ein Weinkeller, der es in sich hat. Er ist auch der größte in ganz Österreich. Hier lagern 30.000 Flaschen – oft fünf oder gar sechs Jahre, um die perfekte Reife zu erlangen. Und der absolute Clou: Das Central hat seinen eigenen Wein kreiert, den Pino (ohne „t“) 3000. Top-Winzer aus Deutschland, Österreich und Italien haben diesen edlen Tropfen produziert, der prompt vom renommierten Falstaff-Magazin zum Aufsteiger des Jahres gewählt wurde. Qualität hat ihren Preis – im Hotel kostet die Flasche 129 Euro, nicht gerade ein Schnäppchen. Aber wie gesagt, es gibt ja noch 29.999 andere (österreichische) Weine im Haus!


Foto: Alpine Eleganz im DAS CENTRAL. KHL

Foto: Der PINO 3000 - ein ganz besonderes Tröpfchen! - Rudi Wyhlidal

Deftiges Frühstück auf der Berghütte

So wunderbar die Gastronomie des Hauses auch ist (Tipp: ein uriges Fondue im Weinkeller), man sollte unbedingt mal in der Hütte Gampe Thaya einkehren. Wir haben das morgens getan und mussten uns das (zweite) Frühstück auf einer 25minütigen Wanderung durch ein wahres Winterwunderland verdienen. Auf fast 2.000 m wird man schon mal kurzatmig, aber die Aussicht auf die grandiose Bergwelt lässt das vergessen. Und man wird mit einem deftigen Frühstück in einer typischen Berghütte belohnt. Ich muss mehrfach den Kopf einziehen, so klein sind die Eingänge zu den verschiedenen Räumen. „Hier war früher das „Madlzimmer“, gleich nebenan wohnten die Tiere“, erklärt Raffaela, die sympathische Chefin. Da mussten sich die Madls für ihre Rendezvous sicherlich immer gut einparfümieren! Uralte Kuhglocken, Gewehre, historische Fotos und die unvermeidlichen Geweihe an den Wänden verleihen der Berghütte einen ganz eigenen Charme.

Foto: Kuhglocken an der Wand - KHL

Raffaela erzählt vom Leben auf der Hütte – Massentierhaltung ist hier ein Fremdwort. Die Kühe leben ein vermutlich glückliches Leben bis … nun ja, sie landen natürlich irgendwann auch auf irgendwelchen Tellern. „Hier wird kein Kalb geschlachtet, dass nicht mindestens ein Jahr alt ist“, so Raffaela. Immerhin. „Slow Food“-Fans werden darüber begeistert sein, dass die meisten Produkte hier (so wie übrigens auch im CENTRAL) aus regionaler Produktion stammen. Daumen hoch! Ach ja, der Espresso schmeckt hier oben auch ganz vorzüglich. „Wir sind ja auch nicht so weit weg von Italien, Südtirol ist nur gut eine Stunde entfernt“, erklärt Monika Wöckl, die charmante Leiterin der Marketing-Abteilung im DAS CENTRAL.

Foto: Österreicher mögen es deftig! - KHL

Eigentlich muss das Leben hier oben und im idyllischen Ort Sölden doch wunderbar und stressfrei sein. Du bist in allerschönster Natur, atmest frische Luft und hast im Sommer wie im Winter alle Freizeitmöglichkeiten. Dazu gutes und gesundes Essen, kaum Hektik und natürlich alle technischen Annehmlichkeiten wie z.B. WLAN (gibt es übrigens auch auf der Hütte). Vielleicht trainiere ich mal öfter in Höhenluft und verlege dann meinen Alterswohnsitz hierher. In diesem Paradies muss man doch locker über 100 werden - wenn man das denn möchte.


Foto: Nicht verpassen - in der Berghütte einkehren! - KHL

Zurück zum DAS CENTRAL. Im Wellnessbereich bekomme ich eine der besten Massagen meines Lebens. Michal aus Polen bearbeitet meinen geschundenen Büromensch-Rücken fast eine Stunde, so dass ich nach der Behandlung sehr entspannt bin und wie in Trance durch die Anlage wandele. Zuvor war ich im sehr gut ausgestatteten Gym aktiv und habe schnell einen Blick in die Wasserwelt Venezia geworfen. Kann mir gut vorstellen, wie es sich die Skiläufer hier nach einem Pistentag gut gehen lassen.

Foto: Schön die Oberschenkel fürs Skilaufen trainieren! - KHL

Und was hat es in Sölden mit James Bond auf sich? Anfang 2015 fand hier ein Teil der Dreharbeiten zu SPECTRE mit Daniel Craig statt, genau gesagt im spektakulären Ice Q – Restaurantt auf 3.048 m Höhe. Ein technisches Meisterwerk, das zudem noch eine alpine Haute Cuisine bietet. Kein Wunder, dass die Bond-Chefscouterin Emma Peel (nicht die aus der TV-Serie "Mit Schirm, Charme und Melone") diesen Ort gewählt hat. „80 LKWs, 80 Mini-Vans, 50 Pick-ups, 45 Range Rover und bis zu 600 Mitarbeiter waren während der 15tägigen Drehzeit auf dem Berg“, erzählt Jack Falkner nicht ganz ohne Stolz. Das Ergebnis ist bekannt. Und jetzt kommt der absolute Kracher: hier entsteht eine weltweit einzigartige „cinematic instellation“, in der man in die Welt des James Bond eintauchen kann. Die Eröffnung von "007 Elements" ist für den Sommer geplant, bis dahin werden Einzelheiten natürlich wie ein Geheimnis gehütet. Ich bin zur „Sneak Preview“ im Frühjahr eingeladen und werde Euch dann selbstverständlich einige Dinge verraten und vor allem auch Fotos zeigen. Also, 007-Fans, aufgepasst!


Foto: Gaumenfreuden in luftiger Höhe - das ICE Q! - Ötztal Tourismus

Kein Wunder, dass mir meine Sölden-Stippvisite sehr gut gefallen hat. Während eines kurzen Ausflugs auf den Gaislachkogl (2.176 m) konnte ich den neuen Lift bewundern. Als wir die dicke Nebelwand, die über dem Ort lag, überwunden hatten, stockte mir der Atem. Einige der vielen 3.000er präsentierten sich bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein in ihrer ganzen Schönheit. Wahnsinn!

Foto: Skispaß auf am Gaislachkogl - KHL

Nach einem knapp dreistündigen Transfer zum Flughafen München und einem kurzen Flug sitze ich abends wieder in Düsseldorf und habe noch immer die schneebedeckten Berge Söldens vor Augen. Und freue mich bereits auf die James Bond - „Sneak Preview“ im Frühjahr.

Foto: Sieht man nicht so oft - KHL im Schnee!

Foto: Schick - die Rezeption im DAS CENTRAL - KHL

Foto: Weihnachtsstimmung vor dem CENTRAL - KHL

Foto: Diesen Blick konnte ich beim Frühstück im CENTRAL genießen - KHL


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